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Gepäckstücke laufen im Flughafen Frankfurt am Main auf einem Fließband in eine Durchleuchtungsvorrichtung.

Frankfurt/Main

Verfahren gegen Mann „mit Bombe im Bauch“ eingestellt

Das Amtsgericht Frankfurt hat am Mittwoch das Strafverfahren gegen einen Flugpassagier eingestellt, der bei der Personenkontrolle am Frankfurter Flughafen von einer „Bombe im Bauch“ gesprochen haben soll.

Das Amtsgericht Frankfurt hat am Mittwoch das Strafverfahren gegen einen Flugpassagier eingestellt, der bei der Personenkontrolle am Frankfurter Flughafen von einer „Bombe im Bauch“ gesprochen haben soll. Dabei handelte es sich nach Auffassung des Gerichts jedoch nicht um eine Bombendrohung, sondern um ein Missverständnis: Der 47 Jahre Angeklagte wollte bei der Sicherheitskontrolle im vergangenen Februar eine körperliche Untersuchung verhindern, weil er sich offenbar für seinen künstlichen Darmausgang schämte.

In diesem Zusammenhang fiel das Wort von einer „Bombe“, wie der künstliche Darmausgang nach Angaben des Mannes von Patienten umgangssprachlich bezeichnet werde. Keinesfalls habe er die Sicherheit auf dem Flughafen gefährden wollen.

Das Gericht entschied, dass der gegen den Mann ergangene Strafbefehl über eine Geldstrafe wegen Vortäuschens einer Straftat gegenstandslos sei. Auch die Staatsanwaltschaft stimmte der Verfahrenseinstellung zu.

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