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Der Thermen-Investor Josef Wund starb im Dezember 2017 bei einem Flugzeugabsturz.
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Der Thermen-Investor Josef Wund starb im Dezember 2017 bei einem Flugzeugabsturz.

Josef Wund

Vereiste Klappe Ursache für Flugzeugabsturz

Eine vereiste Klappe hat vermutlich den Absturz eines Kleinflugzeuges verursacht, bei dem der Investor Josef Wund starb.

Der Absturz eines in Egelsbach (Kreis Offenbach) gestarteten Kleinflugzeugs mit drei Toten bei Waldburg (Baden-Württemberg) ist vermutlich durch eine vereiste Klappe ausgelöst worden. Das sagte die Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft am Donnerstag in Ravensburg. Nach den bisherigen Ermittlungen sei die Klappe beim Landeanflug auf Friedrichshafen nicht ausgefahren worden - das könnte dazu geführt haben, dass das Flugzeug ins Trudeln geriet und abstürzte. Hinweise auf einen technischen Defekt oder eine Erkrankung der Besatzung habe es nicht gegeben.   

Die Cessna war Mitte Dezember mit drei Männern an Bord in Egelsbach gestartet, um nach Friedrichshafen zu fliegen. Über einem Waldstück bei Waldburg stürzte die Maschine ab. Alle Insassen starben - unter den Opfern befand sich auch der Thermen-Investor Josef Wund (79). Der 45 Jahre alte Pilot des Flugzeugs aus dem österreichischen Vorarlberg - er war zugleich Geschäftsführer des Lufttaxi-Unternehmens - und sein 49 Jahre alter Co-Pilot aus Wien kamen ebenfalls ums Leben.

Erst wenige Tage vor dem Absturz hatte der als „Bäderkönig bekannte Investor Wund in Bad Vilbel die Baugenehmigung für sein in der Stadt geplantes Hallen- und Thermalbad erhalten. Der 79-jährige aus Friedrichshafen hatte unter anderem das Thermenhotel Erding, laut seiner Unternehmensgruppe das größte Europas, verwirklicht. Mit dem Bad Vilbeler Projekt sollten „Maßstäbe gesetzt und ein Badevergnügen geschaffen werden, das in Deutschland seinesgleichen sucht“, hatte er angekündigt.

Bad Vilbels Bürgermeister Thomas Stöhr (CDU) geht davon aus, dass sich der erste Spatenstich für das neue Hallenbad und das Erlebnisbad mit Saunalandschaft und Rutschenparadies nach dem Tod Wunds verzögern wird. Der Investor hatte am 7. Dezember, eine Woche bevor er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, angekündigt, seine Unternehmensgruppe wolle am 12. März mit dem Bau des Hallenbads beginnen.  Stöhr sagte dazu: „Dies erscheint aktuell eher unwahrscheinlich.“ (lad/dpa)

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