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Häuser im Ahrtal im Ortsteil Walporzheim sind zerstört.
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Viele Häuser im Ahrtal wurden durch das Hochwasser Mitte Juli zerstört.

„Hafen“ gebaut

„Wir helfen so lange, wie es nötig ist“ - Unterstützung für Flutopfer in Rheinland-Pfalz

Wilhelm Hartmann aus Fulda unterstützt seit nunmehr acht Wochen die Flutopfer im rheinland-pfälzischen Walporzheim (Landkreis Ahrweiler). Mit vielen Helfern hat er unter anderem einen – wie er es nennt – „Hafen“ für die Menschen gebaut.

Fulda/Walporzheim - „Ich habe dieses Helfersyndrom und kann einfach nicht wegschauen“, erklärt der 48-jährige Hartmann aus Fulda*. Der Einsatz im Ahrtal sei nicht der erste dieser Art gewesen, führt er aus. Hartmann hat in den Jahren 2002 und 2013 Flutopfern in Sachsen geholfen. Nun folgte mit Walporzheim die nächste Station. Dass es ihn und seine Helfer dorthin verschlagen hat, sei Zufall gewesen. „Die Feuerwehr hat uns nach Walporzheim geschickt“, erklärt Hartmann, der im Juli in die Flutregion gereist war, um zu helfen.
Gegenüber fuldaerzeitung.de hat Wilhelm Hartmann verraten, wie groß der Zuspruch für seine Hilfe im Ahrtal bislang ist.*

Viele Flutopfer haben durch das Hochwasser ihre Wohnung verloren, weswegen Hartmann mit seinen Helfern Unterkünfte baut. Inzwischen ist die Zahl der Helfer vierstellig. Das aktuelle Projekt ist ein Containerdorf, welches er als „Hafen“ bezeichnet. „Es ist eine tolle Symbolik. Man legt an, tankt Energie und legt danach wieder ab“, erläutert Hartmann. Er plant, weiterhin zu helfen. „Wir versuchen, unsere Projekte weiter zu optimieren“, sagt er: „Darum werden wir so lange in Walporzheim bleiben, wie es nötig ist.“ *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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