Online-Plattform

Die FR unterstützt „Hessen helfen“

  • schließen

Die Online-Plattform „Hessen helfen“bündelt gesellschaftliches Engagement in Pandemie-Zeiten.

Menschen zusammenbringen, die in Zeiten der Pandemie Hilfe bieten oder Hilfe benötigen – das ist das Ziel der neuen Freiwilligenplattform „Hessen helfen!“ der Hessischen Landesregierung. Die FR fungiert als Medienpartner und will so einen Beitrag dazu leisten, dass sich dort möglichst viele Menschen registrieren.

„Die Plattform wird sicher dazu beitragen, einigen Menschen während der Corona-Krise die eine oder andere Sorge des Alltags abzunehmen“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in der vorigen Woche in Wiesbaden.

Die Corona-Krise stellt einerseits viele Menschen vor große Probleme, die im Alltag auf Unterstützung angewiesen sind.

Andererseits gibt es derzeit auch eine Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft von Menschen, die anpacken und helfen wollen. Dieses Engagement zu bündeln ist das Ansinnen der Aktion. Auf der Internetplattform hessen-helfen.de treffen Hilfesuchende auf Helferinnen und Helfer.

DIE WEBSITE

Die Onlineplattformist ab sofort aufrufbar unter:
hessen-helfen.de

Wer als Erntehelferinoder -helfer in der Landwirtschaft mitarbeiten will, kann sich unter der Telefonnummer 0611/94 581 581 registrieren lassen.

Von Einkauf bis Erntehilfe

Die Bandbreite reicht von klassischer Nachbarschaftshilfe bis zur Unterstützung der Landwirtschaft. Einfach und übersichtlich zeigt die Website auf einer Google-Maps-Karte, an wen man sich vor Ort wenden kann, um Hilfe anzubieten. Mit einem Mausklick erscheinen Adressen von lokalen Vermittlungspartnern der Landesregierung, etwa Landesstiftungen, oder Angebote des jeweiligen Landkreises. Wer Hilfe beispielsweise beim Einlauf oder Gassigehen mit dem Hund braucht, kann sich in die Karte eintragen. Über eine Chiffre werden dann möglichst schnell passende Hilfsangebote vermittelt.

Wer seine Unterstützung zum Beispiel als Erntehelfer in der Landwirtschaft anbieten möchte, findet auf der Plattform entsprechende Kontaktmöglichkeiten, bei denen man sich als Freiwillige oder Freiwilliger aufnehmen lassen kann und anschließend dorthin vermittelt wird, wo die Hilfe am dringlichsten benötigt wird.

„Die sozialen Kontakte und das öffentliche Leben auf ein Mindestmaß zu reduzieren fällt keinem leicht“, betonte Volker Bouffier. „Wir wissen, dass die Maßnahmen sehr einschneidend sind. Unser aller Gesundheit zu schützen ist das oberste Gebot.“ Der Ministerpräsident appelliert: „Registrieren Sie sich ganz persönlich oder Ihre Initiative auf hessen-helfen.de, wenn Sie sich engagieren wollen. Wenn Sie auf Unterstützung angewiesen sind, melden Sie sich ebenfalls an. Nur gemeinsam können wir diese Herausforderung gut überstehen.“

Die Hilfe sei notwendig, im Kleinen wie im Großen, ergänzte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). „Es sind ja plötzlich selbstverständliche Dinge wie der Gang zur Apotheke, zum Supermarkt, zur Drogerie oder zum Bäcker, die für einige Menschen schlichtweg nicht mehr möglich sind, weil sie sich vor Ansteckung schützen wollen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare