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Unseriöse Handwerker

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Kriminelle an der Haustür

Hochtaunus - Derzeit verzeichnet die Polizei wieder vermehrt Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern, nachdem diese es mit unseriösen Handwerkern zu tun hatten. „Der Schwerpunkt bezieht sich dabei aktuell auf Reinigungsarbeiten von Dächern, Fassaden und Ähnlichem“, erläutert Polizeisprecher Ingo Paul. „Am Ende sind die Arbeiten nur unzureichend durchgeführt, die Rechnung um ein Vielfaches höher als üblich und die beauftragte Firma im Nachhinein meist nicht mehr greifbar.“

Zuweilen klingeln die Gauner auch ungefragt an der Tür und bieten ihren „Service“ an. Hier raten die Beamten: „Lassen Sie sich kein Problem einreden, dass Sie selbst zuvor noch gar nicht festgestellt hatten!“

Auch würden die Kosten für Arbeiten oft zunächst deutlich höher beziffert, um dann ein „Sonderangebot“ zu offerieren und mit einer großen „Ersparnis“ zu locken.

Wer also tatsächlich Bedarf an Handwerkerleistungen hat, sollte bei der Suche nach einer Firma nicht die erstbeste nehmen. Laut Polizei positionieren sich auch unseriöse Anbieter weit vorne bei der Internetsuche. Auch soll man prüfen, ob das Unternehmen tatsächlich „regional“ ist oder von weither kommt.

Es sei ratsam, sich bei der Auswahl genug Zeit zu nehmen. „Gerade wenn eine Reparatur nicht dringend ist, empfiehlt es sich, persönlich bei ortsansässigen Betrieben vorstellig zu werden, sich dort Angebote einzuholen und diese zu vergleichen.“ Auch Erfahrungen aus dem Familien- und Bekanntenkreis können helfen.

Ist die Dienstleistung erledigt, ist die Rechnung genau zu prüfen - besser nichts vorschnell unterschreiben. „Lassen Sie sich eine Rechnung aushändigen oder zuschicken und sich nicht zur Barzahlung oder Zahlung per EC-Karte drängen!“, so die Polizei. ahi

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