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Auch in Zeiten von Corona entstehen neue Filme in Hessen.
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Auch in Zeiten von Corona entstehen neue Filme in Hessen.

Corona-Hilfen

Umfrage unter Filmschaffenden in Hessen

  • Meike Kolodziejczyk
    vonMeike Kolodziejczyk
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Eine Umfrage unter jungen Filmschaffenden soll Erkenntnisse über den Standort Hessen bringen. Der Mehrzahl der Befragten blieben demnach die Corona-Hilfen verwehrt.

Ihre Zukunft sehen sie in der Produktion von szenischen und dokumentarischen Stoffen, tätig sind sie aktuell vor allem für Werbefilme und fiktionale Geschichten: junge, in Hessen ausgebildete und hier lebende Filmschaffende, deren Berufseintritt nicht länger als vier Jahre zurückliegt. Eine anonyme Umfrage der „Hessen Film und Medien“, der „Hessischen Film- und Medienakademie“ (HFMA) und des Filmhauses Frankfurt hat die Stimmung der Film- und Medienschaffenden erfragt.

Was brauchen sie, um hierzulande ihre Projekte voranzutreiben? Wie können auch Berufsanfänger:innen und Quereinsteiger:innen das Beste aus ihrem kreativen Potenzial machen? Und welche zusätzlichen Angebote und Förderungen können dabei helfen? Diese und weitere Fragen beantworteten die 118 Teilnehmenden. Auf Basis der Ergebnisse „möchten wir Stellschrauben für die Verbesserung der bestehenden Infrastruktur am hessischen Film- und Medienstandort drehen“, erklärt Hessen-Film-Geschäftsführerin Anna Schoeppe den Sinn der Studie.

„Je genauer wir die tatsächlichen Bedürfnisse der Absolvent:innen in allen Bereichen kennen, die nach ihrem Studium am Standort Hessen weiterarbeiten möchten“, heißt es aus dem Präsidium des HFMA, desto wirkungsvoller und effizienter könnten mit den Institutionen und Branchen vor Ort passende Schritte entwickelt werden. „Die Umfrage-Ergebnisse ermöglichen einen genauen Blick auf die Schwachstellen, aber auch Potenziale unseres Standorts, vom Fachkräftemangel bis zum Wunsch nach spezifischen Weiterbildungsangeboten“, äußert sich Felix Fischl, Geschäftsführer des Filmhauses Frankfurt.

Auch mit den Folgen der Corona-Krise hat sich die Studie beschäftigt. So gaben die Befragten mehrheitlich an, weniger Aufträge erhalten zu haben, aber nur etwa ein Drittel konnte Hilfsangebote in Anspruch nehmen, da viele nicht antragsberechtigt waren oder die Hilfe nicht benötigten.

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