Agrarsubventionen

EU überweist knapp 285 Millionen nach Hessen

Die höchste Einzelsumme ging mit 835 569 Euro an das Ministerium im Zusammenhang mit dem Entwicklungsplan für den ländlichen Raum.

Hessen hat im EU-Haushaltsjahr 2019 knapp 285 Millionen Euro an Agrarsubventionen aus Brüssel erhalten. Das teilte das hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am Freitag auf Anfrage mit. Auf der Liste stehen unter anderem Gemeinden, Landkreise, Behörden, Verbände und Unternehmen. Die höchste Einzelsumme ging mit 835 569 Euro an das Ministerium im Zusammenhang mit dem Entwicklungsplan für den ländlichen Raum.

Insgesamt überwies die EU rund 6,7 Milliarden Euro an Agrarsubventionen nach Deutschland. Der Umfang der Landwirtschaftsfläche unterscheidet sich teils deutlich zwischen den einzelnen Bundesländer.

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) veröffentlicht jedes Jahr die Fördersummen und die Empfänger mit Vor- und Nachnamen und Ort oder bei Firmen mit Rechtsform und eingetragenem Namen. Unterhalb des Betrags von 1250 Euro erhält der Adressat nur den Code „Kleinempfänger“. Gezahlt wurde aus zwei Töpfen: dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). (dpa)

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