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Die Asiatische Tigermücke profitiert vom Klimawandel und ist mittlerweile auch in Hessen angekommen.

Überträger von Krankheitserregern

Hessen kämpft gegen die Asiatische Tigermücke

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Die Asiatische Tigermücke kann Krankheiten wie Gelbfieber oder das Zika-Virus übertragen. Das hessische Sozialministerium setzt das Monitoring des Insekts in Frankfurt fort.

Sie kann verschiedene Krankheitserreger übertragen: Dengue- und Gelbfieber, Zika- oder auch West-Nil-Viren. Und sie profitiert von der zunehmenden Erderhitzung: Die Asiatische Tigermücke ist in Hessen angekommen. Im vergangenen Sommer wurde sie erstmals in Frankfurt gesichtet. Um herauszubekommen, ob Populationen überwintert haben oder neu eingeschleppt wurden, setze das Land in diesem Jahr sein Monitoring im Stadtgebiet fort, kündigte das Sozialministerium am Freitag an.

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Die Daten sollen Informationen über das Ausbreitungsmuster der Stechmücken liefern und helfen, die Mittel zur Bekämpfung effektiver einzusetzen – nicht nur in Hessen. Zugleich rief Minister Kai Klose (Grüne) die Bevölkerung auf, sich an dem Kampf gegen die Ausbreitung des eingeschleppten Insekts zu beteiligen. „Es ist ratsam, präventiv Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheitsgefährdung in Hessen weiterhin gering zu halten.“ Helfen soll dabei ein Flyer mit Handlungsempfehlungen für das eigene Grundstück oder den Garten. „Unser Anliegen ist, die Menschen in Hessen für dieses Thema sowohl zu sensibilisieren als auch zu motivieren, selbst aktiv zu werden.“

Den Flyer gibt es in allen hessischen Gesundheitsämtern und im Internet. Eingefangene Mücken können beim sogenannten Mückenatlas des Friedrich-Loeffler-Instituts zur Artbestimmung eingeschickt werden.

Info: hessenlink.de/FAQMuecke

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