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Turngemeinde will Ältere fit machen

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Neu gegründete Stiftung der HTG soll Sport in fortgeschrittenem Alter fördern

BAD HOMBURG - Sport für Generationen“, das Motto der Homburger Turngemeinde (HTG), bekam am Sonntag noch einmal besonderes Gewicht, wurde doch beim Neujahrsempfang des Vereins die Urkunde für die neu gegründete HTG-Stiftung überreicht, die vor allem den Sport im fortgeschrittenen Alter fördern soll.

Doch zuvor begrüßte HTG-Präsident Ralph Gotta die Gäste, darunter waren Ehrenpräsident Fritz Baumeister, Stadtverordnetenvorsteher Dr. Alfred Etzrodt (CDU) und seine Stellvertreterin Daniela Kraft (Grüne), Oberbürgermeister Alexander Hetjes (CDU), HTG-Aufsichtsratsmitglied Meinhard Matern sowie Ehrenmitglieder, die Sponsoren des Vereins und Vertreter der Taunussparkasse.

„Sie alle tragen den Verein mit inzwischen über 5100 Abteilungsmitgliedern“, sagte Gotta in seiner Ansprache. 400 Stunden Sportangebote pro Woche, Training in den Ferien, Sommerfeste, Trainerfeste, ein Wagen beim Umzug des Laternenfests, ein Beachvolleyball-Turnier und erstmals im vergangenen Jahr ein Weihnachtsmarkt - der Verein steht für eine große Vielfalt. Worum es der Stiftung vorrangig geht, erläuterte Bartsch im Anschluss: „Ziel der Stiftung ist es, den Alterssport auszubauen und sichtbar zu machen. Die Generation der Babyboomer geht jetzt nach und nach in den Ruhestand, und viele haben sich vorgenommen, nach langen Jahren im Arbeitsleben wieder mehr Sport zu treiben.“ Es gebe wenig speziell auf diese Altersgruppe zugeschnittene Angebote, so zu trainieren wie früher funktioniere oft auch nicht mehr. Dabei sei Prävention, also der Aufbau von Muskeln und Kondition, oft viel sinnvoller als langwierige medizinische Behandlungen. Auch Wettkampfsport im fortgeschrittenen Alter finde häufig im Verborgenen statt.

„Wir wollen mit der Stiftung Projekte anstoßen, die den Sport im Alter voranbringen“, verdeutlichte Bartsch die Intention. Unter anderem sollen dazu wissenschaftliche Studien zusammengetragen werden und helfen, das vorhandene sportpraktische Wissen der HTG weiterzuentwickeln, etwa durch Fortbildungen der Trainer. Auch die Öffentlichkeitsarbeit soll gefördert werden, ebenso der Wettkampfsport im Alter. Kooperationen sind geplant, etwa mit der Goethe-Universität, besonders im wissenschaftlichen Bereich.

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