Ein Mountainbiker im Wald.
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Ein Mountainbiker im Wald.

Freizeit

Trails für Mountainbiker trotz Waldschäden meist befahrbar

Um keine Verletzungen und Krankenhausaufenthalte zu riskieren, sollten Biker aber beispielsweise auf weniger anspruchsvolle Trails ausweichen.

Trotz der großen Waldschäden haben Mountainbiker in Hessen meist freie Fahrt auf den Trails. Allerdings laufen an manchen Stellen noch Reparaturarbeiten. Die Folgen der Borkenkäferplage und der Sturmschäden betrafen auch einige Biker-Pfade, etwa am Winterstein bei Ober-Mörlen. „Wir mussten die Verkehrssicherung durchführen“, berichtete Thomas Götz vom Forstamt Weilrod. Umgestürzte oder abgestorbene Bäume entlang der Wege hätten entfernt werden müssen. Um die eigentliche Reparatur der Trails kümmerten sich Ehrenamtliche aus der Radlerszene.

Auch das schwere Gerät, mit dem kaputte Bäume aus dem Wald abtransportiert wurden, hat auf den Wegen teils Spuren und Rillen hinterlassen, etwa bei Willingen in Nordhessen. Aber: „Die Wege sind befahrbar an den meisten Stellen“, sagte die Sprecherin beim „MTB Zone Bikepark Willingen“, Susanne Schulten. Das gilt demnach aber nur für die sogenannten Cross Country-Wege der Region - der Bikepark selbst ist wegen der Corona-Krise geschlossen.

Damit die Radler freie Fahrt haben, prüfen auch Ehrenamtliche wie Volker Schröder die Wege rund um Willingen auf Hindernisse. Im Großen und Ganzen seien die Strecken alle befahrbar. „Aber natürlich muss man auch noch im Lauf der Saison mit Waldarbeitern rechnen.“

„Augen auf!“ - laute generell die Devise beim Mountainbiking, meint Urs Weidmann von der Interessengemeinschaft Taunus bei der Deutschen Initiative Mountainbike. Das gelte gerade in Zeiten der Corona-Krise: Um keine Verletzungen und Krankenhausaufenthalte zu riskieren, sollten Biker beispielsweise auf weniger anspruchsvolle Trails ausweichen.

Zwar seien die Waldwege am Taunus offen, heißt es beim Zweckverband Naturpark Taunus. Doch natürlich gelten auch im Wald die Abstandsregeln und Beschränkungen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie, wie eine Sprecherin betonte. (dpa)

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