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Das Staatstheater in Wiesbaden öffnet ebenso wie die anderen Theater des Landes Anfang April.
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Das Staatstheater in Wiesbaden öffnet ebenso wie die anderen Theater des Landes Anfang April.

Kultur

Theater des Landes Hessen sind bis Ostern geschlossen

  • Anja Laud
    vonAnja Laud
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Intendanten und Ministerin einigen sich auf längere Schließung der hessischen Theater.

Die Theater des Landes Hessen werden nicht wie ursprünglich geplant am 1. Februar öffnen. Die drei Staatstheater in Darmstadt, Kassel und Wiesbaden sowie das Landestheater Marburg und das Staatstheater Gießen werden, wenn es die Pandemie zulässt, erst in der Osterwoche Anfang April wieder ihren Spielbetrieb aufnehmen, wie das Ministerium für Wissenschaft und Kunst mitteilte.

Der Entscheidung, die Schließung der Theater zu verlängern, war ein Gespräch von Kulturministerin Angela Dorn (Grüne) mit den Intendanzen der fünf Bühnen des Landes vorausgegangen. Dabei einigten sich die Gesprächspartner auf eine Verlängerung der Schließung bis Anfang April, auch um den Theatern mehr Planungssicherheit zu geben. Für den Kartenverkauf benötigen die Häuser einen Vorlauf von etwa 14 Tagen.

„Das aktuelle Pandemiegeschehen bringt leider nicht die erhoffte Entspannung. Daher war es mir wichtig, zusammen mit unseren Theatern ein Szenario zu erarbeiten, das der Situation Rechnung trägt“, wird Dorn in einer Presseerklärung des Ministeriums zitiert.

Nach der neuesten Entscheidung soll der Proben- und Werkstättenbetrieb in den fünf Theatern des Landes grundsätzlich bis mindestens Anfang Februar ruhen. Ausnahmen von dieser Regelung, die im Ermessen der jeweiligen Häuser liegen, soll es für die Erstellung digitaler Angebote oder für den Abschluss von Neuproduktionen geben. Ende Januar, wenn neue Zahlen zu der Entwicklung der Pandemie vorliegen, wollen die Intendanten und die Kulturministerin erneut gemeinsam über das weitere Vorgehen beraten.

„Die leeren Konzertsäle und Theater sind ein eindrückliches Zeichen für die großen Opfer, die uns die Pandemie abverlangt. Sie sind aber auch ein Beitrag dazu, die Gesundheit von Menschen zu schützen“, so Dorn weiter. Sie sei den Intendanzen daher für ihre Solidarität und die große Verantwortung, die sie damit auch als Arbeitgeber in einer öffentlichen Einrichtung übernähmen, außerordentlich dankbar.

„Wir werden den Probenbetrieb jetzt auf das Minimalste zurückgefahren, und wir werden neue Spielpläne machen“, sagte Caroline Lazarou, Pressesprecherin des Staatstheaters in Wiesbaden, auf Anfrage der FR nach Bekanntgabe der Schließungsverlängerung. Wie andere Theater auch hatten die Wiesbadener vorsorglich für Februar bereits einen Spielplan erarbeitet.

Von dem Beschluss des Landes sind nicht die Theater in anderer Trägerschaft, wie beispielsweise das Schauspiel und die Oper in Frankfurt, betroffen. Beide Häuser werden von der Stadt Frankfurt betrieben. Diese kann deshalb über eine Fortdauer der Schließung selbst entscheiden. Die Stadt war allerdings im Dezember vergangenen Jahres der Entscheidung der Landesregierung, den Bühnen- und Spielbetrieb der Staatstheater bis zum 31. Januar auszusetzen, gefolgt.

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