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Liebling der Stadt: Kater Einstein wird bald wieder durch die   Darmstädter Innenstadt streunen.  JonaS weber
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Liebling der Stadt: Kater Einstein wird bald wieder durch die Darmstädter Innenstadt streunen.

Darmstadt

Stadtkater Einstein ist wieder da

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Aufregende Suchaktion mit Happy End in Darmstadt. Der Streuner kehrt wohlgenährt zurück.

Es wurde gebangt und gehofft. Doch am Dienstag haben sich in Darmstadt viele Menschen gefreut, nachdem die Kunde vom Wiederauftauchen von Stadtkater „Einstein“ die Runde machte. Sogar zwei Hunde hatten zuletzt nach dem bekanntesten Kater der Stadt gesucht. Doch die Norwegische Waldkatze, deren Revier die Darmstädter Fußgängerzone ist, blieb zunächst verschollen.

Am frühen Dienstagmorgen kehrte der Streuner, wie Besitzerin Sarah Ressel auf Facebook schrieb, dann überraschend zu seiner Familie ins Martinsviertel zurück. Um 4 Uhr, berichtete Ressel, habe es plötzlich an der Katzenklappe gerappelt und Einstein sei in die Wohnung hereinspaziert. Er sei „wohlbehalten und gut genährt“. Die Frage, die sich Hunderte von Einstein-Fans stellten, konnte auch seine Besitzerin nicht beantworten. „Wir wissen leider nicht, wo er herkommt und sind einfach nur dankbar, dass er wieder da ist!“, schrieb Ressel.

Die Familie danke allen, die in den vergangenen Tagen beim Suchen, Flugblätter verteilen oder Posten von Suchaufrufen geholfen und sich unermüdlich dafür eingesetzt hätten, Einstein zu finden. Die Ressels vermuten, dass Einstein „irgendwo ‚festgehalten‘ wurde – wissend oder unwissend, dass er ein Zuhause hat“. „Wir hoffen sehr, dass das in Zukunft nicht mehr passiert“, schrieb Einsteins Besitzerin. Darmstadts Kult-Kater war zuletzt am Dienstag vor einer Woche in der Innenstadt in der Nähe des Luisencenters gesichtet worden.

Die Administrator:innen der Facebook-Gruppe „Einstein der Stadtkater“, die inzwischen mehr als 5700 Mitglieder hat, starteten daraufhin eine groß angelegte Suchaktion mit Flugblättern. Beiträge über Einstein wurden auch im Radio und Fernsehen gesendet.

Suchaktion mit Flugblättern

Zwei Tiersuchhunde hatten am Montag in der Fußgängerzone mit Hilfe von Einsteins Kuscheldecke seine Witterung aufgenommen. Doch in einem Hauseingang an einem Döner-Laden endete die Suche. Auch im Keller des Ladens wurde der Kater nicht gefunden.

Jochen Meyer, Administrator der Facebook-Gruppe, formulierte daraufhin den Appell, der Kater solle, wenn er in eine Wohnung mitgenommen worden sei, einfach wieder rausgelassen werden, weil er „nicht heimatlos“ sei. Auch das Darmstädter Nahverkehrsunternehmen Heag mobilo, in dessen Kundenzentrum am Luisenplatz Einstein öfter zu Besuch war, freute sich, dass der „flauschigste Stammkunde“ wieder wohlbehalten zu Hause sei.

Und Sylvia Heinzen schrieb an die „lieben Steinis“, wie sich die Einstein-Fans bei Facebook nennen: „Ein schönes Weihnachtsgeschenk haben wir bekommen, dass unser Stadtkater wohlbehalten wieder da ist.“

Bekannt ist Einstein, weil er gerne durch die Fußgängerzone bummelt oder in Cafés und Läden ein Nickerchen macht. Nachdem er mehrmals von Passanten im Tierheim abgegeben worden war, entschlossen sich Tierfreunde, auf Facebook eine eigene Gruppe für ihn einzurichten. Mit so einem Hype hatte niemand gerechnet.

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