Christopher Alting (l), Leiter Produktion und Flotte DB Regio AG, und Daniel Busse, Fachreferent Alternative Antriebe DB Regio AG, stehen vor einem Elektrobus des deutschen Herstellers MAN.
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Christopher Alting (l), Leiter Produktion und Flotte DB Regio AG, und Daniel Busse, Fachreferent Alternative Antriebe DB Regio AG, stehen vor einem Elektrobus des deutschen Herstellers MAN.

Verkehr

Testfahrt für die Verkehrswende

Emissionsfrei und nachhaltiger unterwegs sein - das wünschen sich nicht nur Klimaschützer. Verkehrsunternehmen erproben bereits Alternativen etwa beim Busverkehr. Zu den Herausforderungen gehören die deutlich höheren Kosten.

Sie sind auffallend leise und obendrein emissionsfrei - doch sind E-Busse auch für den Linienverkehr in der Rhein-Main-Region geeignet? Die DB Regio Bus Mitte GmbH testet in diesen Tagen in Frankfurt den Einsatz eines E-Busses auf der Strecke zwischen den Stadtteilen Griesheim und Unterliederbach. Das Fahrzeug eines deutschen Herstellers ist dabei vor dem regulären Linienbus unterwegs - Fahrgäste haben die Wahl zwischen E-Bus und herkömmlichem Fahrzeug. Im Juli war bereits ein E-Bus eines französischen Herstellers im Probe-Einsatz.

„Uns geht es vor allem darum zu sehen, ob die vom Hersteller vorgesehene Reichweite erreicht wird“, sagte Christopher Alting, Leiter Flottenmanagement bei DB Regio Bus. Mit verschiedenen Testmodellen sollen Erfahrungen gesammelt werden. Tests wie der in Frankfurt sind Alting zufolge ein weiterer Schritt in Richtung eines lokal emissionsfreien ÖPNV. „Sie sollen zeigen, wie leistungsfähig batterieelektronische Fahrzeuge bereits heute sind“, sagte Alting. Der Bus soll mindestens 200 Kilometer weit fahren können, ohne dass eine Zwischenladung der Batterie nötig wird. (dpa)

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