Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Einige Parkplätze entlang der Darmstädter Grafenstraße wurden am Freitag umfunktioniert.
+
Einige Parkplätze entlang der Darmstädter Grafenstraße wurden am Freitag umfunktioniert.

„Park(ing) Day“ in Darmstadt

Teppiche, Stühle und Pflanzen statt Autos

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
    schließen

Mehrere Parkplätze an der Grafenstraße in Darmstadt sind im Rahmen des internationalen Aktionstags „Park(ing) Day“ kurzzeitig umgestaltet worden.

In Darmstadt ist bereits der Freitag zum „Park(ing) Day“ erklärt worden. Mehrere Parkplätze entlang der Grafenstraße mitten in der Innenstadt wurden am Nachmittag von passionierten Radaktivisten und Studierenden zu kleinen Aufenthalts- und Verweilzonen umgestaltet. Die Abstellflächen wurden mit provisorisch zusammengezimmerten Holzpaletten abgesperrt und auf dem Asphalt rote und grüne Teppichbahnen verlegt. Auf die fast schon wohnlich wirkenden Zonen stellten die Aktivisten Holzstühle, Grünpflanzen und einen Kickertisch. Auch kleine Töpfe mit Basilikum, Petersilie und Schnittlauch wurden zu Dekorationszwecken an den Holzpaletten angebracht.

Organisiert wurde die Aktion vom Kreisverband Darmstadt-Dieburg des Verkehrsclubs Deutschland (VCD), dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub Darmstadt-Dieburg, der Hochschulgruppe Nachhaltigkeit und einer Gruppe von Architekturstudierenden der Hochschule Darmstadt. Die Studierenden nutzen an diesem Wochenende zudem das ehemalige Büro eines Immobilienunternehmens für eine Ausstellung über eine nachhaltige Entwicklung des Stadtquartiers Mollerstadt, in dem sich auch die Grafenstraße befindet.

Wie Stephan Voeth, der stellvertretende Kreisvorsitzende des VCD einem kritisch eingestellten Hauseigentümer sagte, habe das städtische Ordnungsamt die Aktion als „Versammlung“ genehmigt. Das Blockieren der Parkplätze durch die Radaktivisten und die Studierenden bezeichnete der Immobilienbesitzer, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen wollte, als „absurd“ und „geschäftsschädigend“. Einer seiner Mieter war da jedoch ganz anderer Auffassung. Andreas Klement, der vor drei Wochen seinen Burger- und Steakladen „David & Goliath“ eröffnet hat, sagte, er unterstütze die Aktion. Ziel müsse es sein, „die Straße attraktiver zu gestalten und bessere Aufenthaltsmöglichkeiten zu schaffen“.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare