Unterricht in Zeiten von Corona.
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Offenbach

Tausende Tablets für Schulen

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Das Land Hessen verteilt die Mittel aus dem Sofortausstattungsprogramm des Bundes unter Berücksichtigung sozialer Faktoren. 

Offenbacher Schulen erhalten rund 3400 iPad-Tablets, teilt die Stadt mit. Die Geräte sollen an Schüler verliehen werden, die selbst kein Gerät haben und auf Unterstützung angewiesen sind. Das Geld dafür stammt aus dem Sofortausstattungsprogramm des Bundes, aus dem die Stadt etwa zwei Millionen Euro erhalte.

Die Zeit des Homeschooling habe gezeigt, „dass leider nicht alle Schülerinnen und Schüler in der Stadt über eine angepasste Geräteausstattung verfügen“, sagt Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP). Das Land Hessen verteilt die Mittel aus dem Programm unter Berücksichtigung sozialer Faktoren. Auch innerhalb von Offenbach sollen soziale Kriterien entscheiden, welche Schule wie viele Geräte erhält. Grundlage für die Verteilung sei der sogenannte Sozialindex des Landes. Dieser analysiert das Umfeld von Schulen unter anderem auf der Grundlage, wie hoch die Arbeitslosenquote in der Umgebung ist und wie viele Zuwanderer es in der Gegend gibt.

Die Schulen steuern die Verteilung der Geräte dann in eigener Verantwortung. Die Tablets seien bereits bestellt worden, teilt die Stadt weiter mit –allerdings müsse man derzeit mit Lieferfristen von zwölf bis 15 Wochen rechnen. Zur Vorbereitung des sogenannten Digitalpakts hat die Stadt bereits alle Schulen an das Glasfasernetz angeschlossen. Aus dem Digitalpakt selbst stehen laut Stadt gut neun Millionen Euro für Offenbach zur Verfügung; mit dem Geld sollen unter anderem WLAN an allen Schulen aufgebaut und Präsentationstechnik gekauft werden.

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