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Radschnellwege sollten breit genug sein, damit Radfahrer überholen können.
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Radschnellwege sollten breit genug sein, damit Radfahrer überholen können.

Radfahren in Rhein-Main

Aus dem Taunus nach Frankfurt radeln

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Der Regionalverband Rhein-Main prüft in einer neuen Studie Radschnellwege zwischen sechs Kommunen. Weitere Radschnellwege sind geplant oder gehen in Bau.

Berufspendler und Alltagsradler sollen künftig mit dem Rad aus dem Vordertaunus nach Frankfurt fahren können. Radschnellwege zwischen der Mainmetropole und den beteiligten Kommunen Bad Homburg, Oberursel, Eschborn, Friedrichsdorf und Steinbach untersucht der Regionalverband nun in einer neuen Machbarkeitsstudie. 80 000 Euro kostet die Studie, knapp die Hälfte gibt das Land dazu.

Der Korridor, der untersucht wird, umfasst die Hälfte des Frankfurter Stadtgebiets und die Fläche der angrenzenden Kommunen. Im kommenden Jahr startet die Untersuchung, bis 2019 soll sie Aufschluss geben, wo die Radwege entlang führen könnten. „Wir brauchen nicht nur einen Radweg, sondern ein komplettes Netz“, sagte Birgit Simon (Grüne), Erste Beigeordnete des Regionalverbands.

Am weitesten gediehen sei der Radschnellweg zwischen Frankfurt und Darmstadt. Erste Arbeiten würden 2018 beginnen, führte Simon aus. Allerdings nicht in Frankfurt. Dort sei noch unklar, wie der Radweg mit dem Naturschutz im Stadtwald in Einklang gebracht werden könne, sagte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD), der diese Aufgabe dem Umweltdezernat zuwies.

Für den Radschnellweg zwischen Frankfurt, Maintal und Hanau gebe es mittlerweile zwei alternative, mögliche Trassen, sagte Simon. Diese seien verknüpft mit dem Bau der nordmainischen S-Bahn, weil die Radwege teils auf den Baustraßen der Bahn verlaufen könnten.

Große Chance

Es sei eine große Chance, solche Baustraßen beim Bau der Regionaltangente West als Radwege zu nutzen, sagte der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) am Rande der Förderbescheidübergabe.

200 000 Euro hatte Al-Wazir mitgebracht, um außerdem elf Bike-and-Ride-Anlagen zu unterstützen; keine davon in Frankfurt. Stadtrat Oesterling kündigte an, von 2018 bis 2019 insgesamt 1000 neue Bike-and-Ride-Plätze errichten zu wollen. Erste abschließbare Fahrradboxen würden Anfang 2018 aufgestellt.

Beim geplanten Radschnellweg zwischen Frankfurt und dem Frankfurter Flughafen seien bis 2019 Planungsmittel der EU bewilligt, führte Al-Wazir aus. Möglichkeiten für weitere Radschnellwege gebe es zwischen Mainz und Wiesbaden, Darmstadt und Rhein-Neckar sowie im Raum Kassel. „Bei diesem Thema bewegt sich derzeit sehr viel“, sagte er.

Allein in den Städten Bad Homburg, Oberursel, Eschborn, Friedrichsdorf und Steinbach pendelten jeden Tag 45 000 Menschen zur Arbeit. „Wenn wir es schaffen, einen davon aufs Rad zu bekommen, haben wir viel erricht gegen Stau, für die Gesundheit und saubere Luft“, sagte Al-Wazir.

Stadtrat Oesterling sagte, dass es noch Verbesserungsbedarf beim Radverkehrsanteil am Stadtrand gebe. In der Innenstadt liege Radfahren selbst im Winter im Trend.

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