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„Tatort“-Dreh im Landkreis

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Wetterau - Erbarmen. Zu spät.“ - Das ist der Name des neuen Frankfurt-„Tatorts“. Die Dreharbeiten dafür sind nun gestartet. Bis zum 7. November sind Anna Janneke (Margarita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch) als Ermittler-Duo hauptsächlich in der Wetterau unterwegs.

„Gedreht wird in einem Waldstück bei Karben sowie in Rosbach und Bad Vilbel“, sagt Pressesprecher Christian Bender. Die Schauspieler werden überwiegend nachts vor der Kamera stehen. Das Buch für den neuen Frankfurter „Tatort“ hat Bastian Günther geschrieben, der auch Regie führt. In ihrem 18. Fall bekommen es Janneke und Brix mit einem vermeintlichen Mord an einem Kollegen zu tun, dessen Leiche angeblich irgendwo im Wald verscharrt wurde. Die Nacht auf der Suche nach dem toten Kollegen wird zu einer Nacht voller Ungewissheiten. Am Rande eines Waldgebietes fahren nachts zwei Autos über einen Feldweg. Darin befinden sich Brix und weitere Polizeibeamte, außerdem ein Verdächtiger. Dieser heißt Anton Schilling, er hat sich kurz zuvor an die Polizei gewendet und berichtet, dass der Polizist Simon Laby erschossen und dann am Waldrand vergraben wurde. Die Suche verläuft schwierig. Schilling kann sich nicht mehr erinnern, wo die Stelle genau liegt. Es ist dunkel, er hat getrunken. Auch scheint er Angst zu haben. Als man schließlich das Waldhaus Labys durchsucht und dort große Mengen an Essensvorräten, Waffen, Munition und ein falsches Polizeiauto entdeckt, bekommt der Fall eine ganz neue Dimension. Der Titel „Erbarmen. Zu spät.“ ist angelehnt an das Lied „Die Hesse komme!“ von den Rodgau Monotones.

In den vergangenen Jahren war die Wetterau bereits mehrmals Ort für Dreharbeiten des „Tatorts“. So war für mehrere Jahre die Stoll-Villa in Ober-Mörlen prominenter Drehort, aber auch die ehemalige Metzgerei Rühl in Reichelsheim war schon sonntagabends im Ersten zu sehen. In einem Butzbacher Waldstück, wurde ebenfalls mit Margarita Broich und Wolfram Koch als „Tatort“-Ermittler gedreht. Dieses Mal können die blauen Transporter mit weißem HR-Schriftzug verstärkt im Süden des Landkreises gesichtet werden - wenn auch größtenteils nur nachts. red/ful

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