+
Agentur für Arbeit.

Das bringt der Tag

Langzeitarbeitslosigkeit in Hessen bleibt hoch

  • schließen

Studie zu Langzeitarbeitslosigkeit +++ Neue Regiotrams für Kassel +++ Prozess um Tod eines Drogenhändlers +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Guten Morgen aus Frankfurt!

Trotz eines kontinuierlichen Anstiegs der Beschäftigung in Hessen liegt die Zahl der Langzeitarbeitslosen weiterhin auf hohem Niveau. Im Juni wurden fast 54.000 Personen registriert.

Die hessische Regionaldirektion der Arbeitsagentur wird am heutigen Dienstag in Wiesbaden eine Studie zur Entwicklung der Langzeitarbeitslosigkeit vorstellen. Leiter Frank Martin wird dabei sowohl über die Ursachen als auch Möglichkeiten zur Prävention sprechen. Im Juni war die Zahl der Arbeitslosen in Hessen erneut gesunken. Knapp 152.000 Menschen ohne Job wurden gezählt, der niedrigste Stand in einem Juni seit 1992. Die Arbeitslosenquote lag bei 4,5 Prozent.

Moderne Züge für Kassel

Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) stellt heute seine Pläne für eine Modernisierung des Regiotramsystems vor. Mit Hilfe des Landes Hessen will er mehr als 100 Millionen Euro in den Schienenverkehr investieren. Regiotrams sind Hybridfahrzeuge, die sowohl auf Straßenbahnstrecken als auch auf Bahn-Schienen unterwegs sind. 

Angetrieben werden die Trams durch eine Kombination aus Elektro- und Dieselmotor. Langfristiges Ziel ist laut NVV, auf möglichst vielen Strecken auf den Dieselantrieb zu verzichten. Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne) und NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch werden das Projekt in Kassel vorstellen.

Urteil in Frankfurt erwartet

Mehr als elf Jahre nach der Tat wird heute im Prozess um einen tödlichen Schuss auf einen Drogenhändler vor dem Landgericht Frankfurt das Urteil erwartet. Die beiden aus dem Iran stammenden Angeklagten, heute 32 und 34 Jahre alt, sollen nach dem Willen der Staatsanwaltschaft wegen Raubes mit Todesfolge für jeweils elf Jahre ins Gefängnis. Sie sollen das damals 22 Jahre alte Opfer im Januar 2007 an das Niddaufer in Frankfurt-Rödelheim gelockt und versucht haben, ihm zehn Gramm Heroin ohne Bezahlung abzunehmen. Bei dem Gerangel löste sich laut Anklage ein Schuss, der den Dealer tödlich traf. Erst im vergangenen Jahr konnten die Männer festgenommen werden.

(mit Material von dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare