Landesregierung

Architekten fordern Bauministerium

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Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen wirbt für eine Bündelung der Themen Wohnen, Infrastruktur und Stadtentwicklung.

Die Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen fordert die künftige Landesregierung auf, ein eigenständiges Bauministerium zu schaffen. Bisher teilen sich Umweltministerin Priska Hinz und Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (beide Grüne) die Zuständigkeit für die Themen Wohnen, Bauen, Infrastruktur und Stadtentwicklung. Nur wenn man diese Themen in einem Ministerium bündele, sei sichergestellt, „dass dringend benötigter, aber auch zukunftsweisender Wohnraum in ganz Hessen geschaffen wird“, sagte die Präsidentin der Kammer, Brigitte Holz, am Mittwoch auf dem Hessischen Architektentag in Neu-Isenburg vor mehr als 700 Architekten, Planern und Bauherren.

Im Mittelpunkt des Architektentags stand die Frage nach der Zukunft des Wohnens, nach smarten Lösungen für eine höhere Wohn- und Lebensqualität, mehr Sicherheit und eine effiziente Energienutzung. Beim Leitthema „Smart Home“ gehe es um mehr als um intelligente Kühlschränke, eine steuerbare Haustechnik oder implantierte Wohnungsschlüssel, betonte Holz. Gerade im Umgang mit Wohnungsmangel, Staus und Lärm seien innovative Lösungen gefragt.

„Nicht nur in Gebäuden, sondern auch in Quartieren und Städten liegen große Potenziale für Energieeinsparung, Klimaschutz und intelligente Vernetzung, die Architekten und Stadtplaner zum Wohl aller nutzen können“, sagte Holz.                

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