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Der Tanztag Rhein-Main, „Wiesbaden tanzt“ und das Festival für Urbanen Tanz „Random Circles“ gehen für 2021 eine Kooperation ein und präsentieren vom 17. bis 19. September ein abwechslungsreiches Angebot.
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Der Tanztag Rhein-Main, „Wiesbaden tanzt“ und das Festival für Urbanen Tanz „Random Circles“ gehen für 2021 eine Kooperation ein und präsentieren vom 17. bis 19. September ein abwechslungsreiches Angebot.

Tanzfest im Rhein-Main-Gebiet

Tanzfest im Rhein-Main-Gebiet

  • Madeleine Reckmann
    VonMadeleine Reckmann
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Drei Initiativen kooperieren erstmals für ein gemeinsames Tanz-Wochenende im Rhein-Main-Gebiet. Interessierte können zwischen 80 Schnupperkursen wählen.

Tanzen zu gehen oder sich Tanzkunst anzuschauen war in den vergangenen anderthalb Jahren fast nicht möglich. Die ausladenden Bewegungen mit anderen Menschen, das Schwitzen und intensive Atmen - tabu in Zeiten von Corona.

Umso mehr können sich Tanzfans freuen, dass es Mitte September ein ganzes Tanzwochenende im gesamten Rhein-Main-Gebiet geben wird. Das Event „Wiesbaden tanzt“, der Tanztag Rhein-Main und „Random Circles“ kooperieren erstmals und präsentieren ihre Angebote zeitgleich. In Innenräumen mit großen Fenstern zum Lüften und im Freien werden 80 Schnupperkurse von historischen Tänzen bis zum zeitgenössischen Tanz in acht Städten angeboten. Insgesamt sind es 160 Mitmach-Angebote.

Neben Wiesbaden und Frankfurt sind Offenbach, Darmstadt, Bad Homburg, Friedrichsdorf, Königstein und Rüsselsheim dabei. Die Corona-Schutzregeln sollen eingehalten werden. Daher sind Anmeldungen erforderlich. Einige Tanzangebote können auch digital nach Hause geholt werden. Die Teilnahme ist kostenlos, oder es gilt das Prinzip „Pay as you wish“.

Zum 17. Mal laden Tanzschaffende mit „Wiesbaden tanzt“ die Menschen zu 70 Angeboten ein, unterschiedliche Tanzstile kennenzulernen, in diesem Jahr coronabedingt im kleineren Format. An den Kolonnaden können Bewegungsfreudige an einer Ballettstange üben. Gaby Herzog hatte in ihrer Tanzschule Jaleo ihre Flamenco-Kurse vom ersten Pandemietag im März 2020 an schon digital gegeben.

Bei „Wiesbaden tanzt“ werden ihre Flamenco-Kurse für jede Altersklasse ab sechs Jahren nicht fehlen. Jede Frau und jeder Mann könnten ohne Vorkenntnisse mitmachen, sagt sie. „Nur sollten die Knie nicht kaputt sein.“

Zerstreuung wird für unterschiedliche Orte versprochen. Auf der Wiese hinter dem Wiesbadener Staatstheater hat das Publikum Gelegenheit, sich an einem Radioballett zu beteiligen. Über Kopfhörer kommen die Anweisungen.

Der Tanztag Rhein-Main ist ein Projekt vom Künstlerhaus Mousonturm und dem Hessischen Staatsballett und soll mit seinen Veranstaltungen die Menschen animieren, sich tanzend im öffentlichen Raum auszuprobieren. Es gibt Hip-Hop für Eltern und Kids oder für Späteinsteiger:innen oder zeitgenössischen Tanz, von der Gruppe „Impro-Ring“ coronakonform in Szene gesetzt. Auf drei mal drei Metern werden drei internationale Tänzer:innen in einer zweistündigen Improvisation Fragen zu Distanz und Nähe verhandeln.

Sumiko von Öttingen, Leiterin des deutsch-japanischen Bon-Odori-Tanzkreises bringt Interessierten den ruhigen und einfachen japanischen Reihentanz bei, der seinen Ursprung im Gedenken an die verstorbenen Ahnen hat.

Mit „Random Circles - Exhibition Edition“ findet ein weiteres Tanzevent im Künstlerhaus Mousonturm und im Offenbacher Sommerbau statt. Gezeigt werden neue Entwicklungen des urbanen Tanzes. Das Festival vernetzt Menschen diverser kultureller Backgrounds als Publikum und als Tanzende.

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