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Kommentar

Taktische Kandidatur

  • Agnes Schönberger
    vonAgnes Schönberger
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Die Spitzenkandidatur von Felix Schwenke für die Kommunalwahl sorgt bereits jetzt für Zündstoff. Ein Kommentar.

Die Spitzenkandidatur von Felix Schwenke auf der SPD-Liste für die Kommunalwahl sorgt bereits jetzt für Zündstoff. Einerseits ist es verständlich, dass der Offenbacher Oberbürgermeister seiner Partei und damit auch sich selbst helfen will. Denn seit drei Jahren ist er Einzelkämpfer ohne Mehrheiten und konfrontiert mit einer Koalition, die ihm das Leben unnötig schwermacht. Jetzt kämpft er dafür, dass es andere Mehrheiten gibt.

Aber wenn Schwenke sagt, er wolle OB aller Offenbacher:innen sein, steht es ihm nicht gut an, sich zum Zugpferd einer Partei zu machen. Auch wenn das rechtlich möglich ist.

Gewiss: Auch CDU und Grüne haben mit ihrem Kämmerer und der Sozialdezernentin hauptamtliche Stadträte auf ihrer Liste, zwar auf hinteren Plätzen. Aber auch das ist ein taktisches Manöver im Wettbewerb um Stimmen. Im Unterschied zu ihnen hat Schwenke als direkt gewählter OB allerdings eine besondere Verantwortung gegenüber den Wählerinnen und Wählern.

Die zornige Reaktion der FDP zeigt, dass die Koalition sehr wohl weiß, wie anerkannt und beliebt Schwenke in Offenbach ist. Auch die Reaktionen auf Facebook zu seiner Kandidatur und zu einem Parteiwahlvideo beweisen das. Es gibt viel Zustimmung.

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