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Nilgänse sorgen oft für Streit.

Tiere

Streit über Wildgänse

Die einen finden sie niedlich, die anderen wollen sie am liebsten ganz vertreiben: Wildgänse, die sich auf Liegewiesen tummeln und sich auf Feldern satt fressen.

Zur Zeit schlüpfen die ersten Küken der Nilgänse. Die kleinen und die ausgewachsenen Tiere verkoten Wiesen und Wege in Parks und Schwimmbädern, auch am Frankfurter Mainufer sorgen sie für Unmut. Wohl fühlen sich hier auch Grau- und Kanadagänse.

Um die Konflikte zu minimieren, erprobt die Stadt Frankfurt unter anderem weiter eine Sichtschutzhecke im Ostpark, die den Blick der Tiere von einer Liegewiese auf das Wasser verhindern soll - in der Hoffnung, dass die Fläche so an Attraktivität verliert. Auch ein Jäger war bereits im Einsatz, um die Gänse von Liegewiesen im Schwimmbad fernzuhalten.

Dauerhaft vertreiben könne man sie allerdings nicht, sagt Vogelexperte Bernd Petri vom Naturschutzbund. Deutschland- und europaweit steige die Zahl der Vögel. „Gänse futtern gern Grünes. Auf Grünland oder kurz gehaltenem Rasen weiden sie besonders gerne“, sagt Petri. Im Frühjahr komme es dann zu Konflikten mit Menschen, die auch gerne ins Grüne wollten, etwa in den Park. Wichtig sei vor allem, die Tiere nicht zu füttern, denn dies locke sie erst recht in die Stadt. „Das ist zwar gut gemeint, aber die Gänse gewöhnen sich daran.“ (dpa)

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