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Ein Mehrwegkasten mit Kakaoflaschen in einem Klassenraum.

Trinken an Schulen

Streit über den Kakao an Schulen in Hessen

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Die FDP bedauert das Aus für Schoko- und Vanillemilch im Schulmilch-Programm. Sie befürchtet, dass Schüler nicht auf Milch umsteigen.

Die FDP bedauert, dass in Hessen keine Schoko- und Vanillemilch mehr über das Schulmilchprogramm gefördert wird. Es sei nun zu befürchten, dass mehr zu zuckerhaltigen Limonaden gegriffen werde als zu gesunden Milchprodukten, sagte die FDP-Abgeordnete Wiebke Knell der FR.

Die Landesregierung hatte die Förderung von Kakao im vergangenen Jahr wegen des Zuckergehalts eingestellt. Hessen hatte zu den letzten Bundesländern gehört, die neben der Milch- auch die Kakaoausgabe noch finanziell unterstützt hatten.

Auf Anfrage der FDP hatte das Umweltministerium nun berichtet, das Angebot an Schulmilch sei nach den Entscheidungen insgesamt leicht zurückgegangen. Die einzige größere hessische Molkerei, die bisher beteiligt war, habe wegen des Kakao-Beschlusses ihre Teilnahme am Programm beendet.

Laut FDP-Politikerin Knell handelte es sich um die Upländer Bauernmolkerei. Knell bedauerte die Entwicklung. „Schade ist es vor allem für die Kinder, die nun nicht mehr in den Genuss von hessischen Milchmischgetränken zu äußerst günstigen Preisen kommen werden“, kommentierte sie. Für die Upländer Molkerei und die Landwirte falle der Schaden geringer aus, da diese sich „ohnehin eher aus Image- als aus wirtschaftlichen Gründen“ am Schulmilchprogramm beteiligt hätten. 

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