Tiere

„Stölzinger Wölfin“ tötete Kälber

Laut Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie  ist die Wölfin seit April in Nordhessen sesshaft. Sie werde wegen ihres Territoriums im Umkreis des Stölzinger Gebirges auch „Stölzinger Wölfin“ genannt.

Zwei in Nordhessen getötete Kälber gehen auf das Konto einer dort sesshaften Wölfin. Dies habe das wildtiergenetische Labor des Senckenberg-Instituts nach Analyse der Genproben mitgeteilt, erklärt eine Sprecherin des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie am Freitag. Das Amt ist für Wolfs-Beobachtungen in Hessen zuständig. Die Tiere waren Anfang Mai tot auf einer Koppel bei Sontra-Hübenthal (Werra-Meißner-Kreis) gefunden worden.

Laut Landesamt ist die Wölfin seit April in Nordhessen sesshaft. Sie werde wegen ihres Territoriums im Umkreis des Stölzinger Gebirges auch „Stölzinger Wölfin“ genannt. Sie ist im laufenden Jahr für insgesamt vier nachgewiesene Übergriffe auf Nutztiere verantwortlich. „Tierhalter in der Umgebung des Stölzinger Gebirges sollten ihre Tiere mit elektrifizierten Zäunen fachgerecht schützen und die Zaunanlagen regelmäßig kontrollieren“, erklärte die Sprecherin. Komme es trotzdem zum Schadensfall durch einen Wolf, erhielten Weidetierhalter Ausgleichszahlungen. (dpa)

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