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Oberursel

Stichwahl entscheidet

  • vonGabriele Calvo Henning
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Christdemokrat und SPD-Kandidatin setzen sich in Oberursel durch.

Um 18.37 Uhr gab es die ersten Ergebnisse aus dem Wahlbezirk 8 (Kita VzF) im Oberurseler Norden. Eines wurde da schon deutlich: Der CDU-Kandidat Carsten Trumpp, die SPD-Kandidatin Antje Runge und der Kandidat der Grünen, Christof Fink, würden das Rennen um den Einzug in die Bürgermeister-Stichwahl unter sich ausmachen. Alle übrigen fünf Bewerber blieben weit abgeschlagen hinter den dreien.

Der Krimi lief innerhalb dieses Dreierfelds. Hier lieferten sich im Grunde genommen von Anfang an Runge und Trumpp ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem Fink nie so richtig angreifen konnte. Auch die einsetzende Auszählung der Briefwahl, änderte an diesem Trend schließlich nichts mehr. Trumpp (CDU) kommt, Stand 22 Uhr, auf 27,8 Prozent, und Runge konnte 24,3 Prozent der Wahlstimmen auf sich vereinigen. Christof Fink aber, und das mag die Überraschung des Abends sein, liegt knapp unter der 20-Prozent-Marke (19,8).

In einer ersten Stellungnahme zeigte sich Trumpp sehr zufrieden mit seinem Ergebnis: „27 Prozent waren auch mein interner Tipp. Bei insgesamt acht Kandidaten ist das ein stolzes Ergebnis.“ Vor allem deshalb, weil er nicht diesen Politikhintergrund mitgebracht habe, wie fast alle seiner Mitbewerber:innen. Trumpp ist er kurz vor seiner Nominierung in die CDU eingetreten. Politisch gesehen ist er sich sicher, dass es ihm gelungen sei, wichtige Themengebiete zu besetzen, wie beispielsweise das Bremsen des Baubooms und die Konzentration auf den Ausbau der Infrastruktur. Mit dem Wald- und Klimaschutz habe er außerdem grüne Themen besetzt.

SPD-Kandidatin Antje Runge sagte: „Es bliebt weiterhin spannend, denn in 14 Tagen kommt es auf jede Stimme an.“ Es sei in diesem schwierigen Wahlkampf darum gegangen, trotz der Beschränkungen alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um im Gespräch zu bleiben. Das sei ihr persönlich gelungen, aber auch indem sie die richtigen Themen wie Bürger:innenbeteiligung, ein umfassendes Innenstadtkonzept, preisgünstiges Wohnen oder auch ihr Kita-Konzept glaubwürdig habe rüberbringen können. Fink, als fast sicherer Kandidat für die Stichwahl gehandelt, hielt mit seiner Enttäuschung nicht hinterm Berg: „Ich hatte gehofft und auch erwartet, in die Stichwahl zu kommen.“ Woran es gelegen habe, könne er so kurz nach dem Ergebnis nicht sagen.

Carsten Trumpp (CDU) 27,6

Antje Runge (SPD) 24,6

Christof Fink (Grüne) 19,8

Andreas Bernhardt (OBG-FW) 9,3

Michael Planer (FDP) 9,9

Peter Lutz (AfD) 2,7

Dirk Müller-Kästner (parteilos) 4,5

Dennis Luxen (parteilos) 1,6

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