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Stechmückenjäger wieder mit Hubschrauber im Einsatz

Im Kampf gegen Stechmücken sind die Schnakenjäger am Rhein erstmals wieder mit einem Hubschrauber ausgerückt.

Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) war am Dienstag unter anderem im Raum Groß-Gerau (Hessen) mit Hubschrauber unterwegs, sagte der wissenschaftliche Direktor Norbert Becker. An diesem Mittwoch sei ein Helikopter-Einsatz in Nordbaden geplant.

Zuletzt hatte die Kabs auf Hubschrauber verzichten müssen, da beide Maschinen defekt waren. Seit einigen Tagen sind die Geräte aber wieder flugtauglich. "Wir sind im Einsatz, weil die Pegel etwas gestiegen sind", sagte Becker. Das könne zu mehr Stechmücken führen.

Vom Hubschrauber aus verteilen die Schnakenjäger den biologischen Wirkstoff Bti. Er zerstört den Darm der Larven und tötet sie. Viele Brutstätten können nur aus der Luft bekämpft werden. Das Einsatzgebiet der Kabs reicht vom Kaiserstuhl in Baden-Württemberg bis nach Hessen und zum rheinland-pfälzischen Bingen.

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