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Der verunglückte Reisebus auf der Autobahn A3 bei Raunheim.

Das bringt der Tag

Staus nach schwerem Unfall auf A3

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Einsatzkräfte warten auf Kran, um Bus auf A3 bei Raunheim zu bergen +++ Schule in Kassel wegen Bombendrohung geschlossen +++ Alles, was in Hessen heute wichtig wird, erfahren Sie hier

Autofahrer, die die A3 nutzen, müssen heute Morgen mit Staus rechnen. In der Nacht ist ein Reisebus bei Raunheim verunglückt. Zwölf  Businsassen und der Busfahrer wurden dabei leicht verletzt. Die Bergungsarbeiten dauern noch an. Der Bus muss mit einem Kran geborgen werden, teilte ein Sprecher des Polizeipräsidiums West am Freitagmorgen mit. Doch zuvor müsse die Deutsche Bahn den Strom von nahe gelegenen Oberleitungen sperren. Zurzeit ist in Fahrtrichtung Mönchhof-Dreieck  nur eine Fahrbahn frei.

Der Reisebus mit einer indischen Reisegruppe war am Donnerstagabend gegen 23.40 Uhr auf der A3 in Fahrtrichtung Mönchhof-Dreieick unterwegs, als der 66 Jahre alte Busfahrer aus bislang ungeklärten Gründen gegen einen provisorischen Betonfahrbahnteiler prallte, wie der Polizei-Sprecher  berichtete. Das Fahrzeug blieb danach mit aufgerissenem Tank quer auf beiden Fahrspuren liegen. Der Treibstoff verteilte sich auf der Fahrbahn.

Bei dem Unfall wurden zwölf der Insassen sowie der Busfahrer leicht verletzt, elf der Personen wurden zu ambulanten Behandlungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die A3 war an der Unfallstelle bis etwa 3 Uhr voll gesperrt. Anschließend habe in beide Fahrtrichtungen jeweils eine Fahrspur freigegeben werden können. Die Bergungsarbeiten werden nach Einschätzungen des Polizei-Sprechers vermutlich bis zum frühen Vormittag dauern. Derzeit warte man auf einen Kran, um den Reisebus von der Fahrbahn bergen zu können. Davor müsse noch der Strom in nahegelegenen Oberleitungen der Bahn gesperrt werden, um eine Gefährdung der Einsatzkräfte zu verhindern.

Schule in Kassel wegen Bombendrohung geschlossen

Schüler der Paul-Julius-von-Reuter-Schule in Kassel mussten heute Morgen nach Hause geschickt werden. Grund ist eine Bombendrohung, die am frühen Freitagmorgen gegen 3 Uhr über den Notruf 110 bei der Leitstelle des Polizeipräsidiums Nordhessen eingegangen war. Der Anrufer kündigte an, dass heute Morgen eine Bombe an der Schule hochgehen werde. Die Polizei geht in Abstimmung mit Fachberatern des Zentralen Psychologischen Dienstes an der Hessischen Polizeiakademie in Wiesbaden nicht davon aus, dass der Anrufer es ernst meint. Trotzdem habe man sich entschieden, die Schule vorsorglich zu schließen. Die Polizei sei dabei, den Anrufer zu ermitteln, so ein Polizeisprecher. Das Gespräch sei aufgezeichnet worden.

Wasserleiche im Rhein entdeckt

Die Leiche eines 79 Jahre alten Mannes ist im Rhein auf Höhe des Mainzer Rathauses gefunden worden. Die Todesursache sei noch unklar, wie die Polizei am Freitagmorgen mitteilte. Erste Ermittlungen ergaben, dass der Mann seit vergangenen Sonntag als vermisst galt. Die Leiche wurde am späten Donnerstagabend gefunden.

Hessentag beginnt heute in Korbach

Der diesjährige Hessentag beginnt heute um 14.30 Uhr im nordhessischen Korbach. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wird mit Bürgermeister Klaus Friedrich (parteilos) das Landesfest vor dem Rathaus eröffnen. Korbach ist als Gold- und Hansestadt bekannt. Als Hessentagspaar werden daher die Goldmarie-Darstellerin Lisa-Marie Fritzsche und Hansekaufmann-Darsteller Lukas Goos bei der Eröffnung auftreten.  Am Abend wird das erste große Konzert stattfinden: In der Continental-Arena mit 15 000 Plätzen spielt die Rockband Sunrise Avenue ab 20 Uhr. Der Hessentag in Korbach dauert vom 25. Mai bis 3. Juni. Rund 1000 Veranstaltung sind während dieser Zeit geplant, 750 000 Besucher werden erwartet.
 

Polizei in Mittelhessen übt Einsatz bei Anschlägen

Die Polizei in Mittelhessen will im Kampf gegen Terror oder Schwerstkriminelle schnell reagieren können - und übt den Ernstfall bei einem speziellen Training. Die Beamten wollen ihr sogenanntes Notinterventionstrainings-Zentrum heute ab 10 Uhr in Gießen vorstellen. Es wurde nach Angaben des Polizeipräsidiums Mittelhessen bereits vor einigen Monaten eröffnet. Dort werden Kollegen zu Notinterventionsteams (NIT) ausgebildet, die es landesweit gibt. Das Land Hessen rief die NIT-Einheiten 2016 ins Leben, nach Terroranschlägen in Belgien und Frankreich. Dafür wurde auch eine spezielle Ausrüstung für die Beamten angeschafft.

Gastronom soll Steuern hinterzogen haben 

Weil er mit seinem Eiscafé mehr als 1,2 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben soll, steht ein Gastronom heute ab 9 Uhr  vor dem Landgericht Frankfurt. Der 62-Jährige soll zwischen 2006 und 2012 mit einem speziellen Computerprogramm die Umsätze des Lokals im Main-Taunus-Kreis verfälscht und damit seine Steuern um den zur Debatte stehendenBetrag verkürzt haben. Die tatsächlichen Einnahmen sollen um fast die Hälfte abgesenkt worden sein. Die Wirtschaftsstrafkammer will den Prozess an einem Verhandlungstag abschließen. (mit dpa)

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