Wiesbaden

Starker Regen am Wäschbach

  • Kerstin Klamroth
    vonKerstin Klamroth
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Online- und per Telefon können Bewohner in Wiesbaden Gefahrenpunkte, die in den Modellen nicht abgebildet sind, bekannt machen und ihre Erfahrungen mitteilen. 

Noch bis 31. Oktober können sich Anwohner der östlichen Vororte Wiesbadens beteiligen: Das Umweltamt der Landeshauptstadt erfasst Fließwege von Starkregenabflüssen im Einzugsgebiet des Wäschbachs, um das Risiko von Schäden durch Überschwemmungen besser einschätzen zu können. Die Berechnungen auf der Basis von Geländemodellen sollen durch die Erfahrungen vor Ort ergänzt werden, teilt die Stadtverwaltung mit.

„Bei kurzen, aber heftigen Starkregen kann das Kanalnetz schnell überlastet sein. Große Wassermassen fließen dann oberirdisch ab“, erläutert Klaus Friedrich, Leiter des Umweltamtes, das Projekt. „Vorsorge müssen einerseits die Eigentümer, andererseits die Kommune treffen. Dabei kommt der Steuerung des Wasserabflusses und der Rückhaltung in der Fläche große Bedeutung zu, um überschwemmte Straßen und vollgelaufene Keller zu vermeiden.“

Online- und per Telefon können Bewohner Gefahrenpunkte, die in den Modellen nicht abgebildet sind, bekannt machen und ihre Erfahrungen mitteilen.

Eine Beteiligungsplattform steht unter www.wiesbaden.de/waeschbach zur Verfügung. Parallel dazu können Bürger montags bis freitags zwischen 9 und 17 Uhr dem Planungsbüro eigene Beobachtungen telefonisch unter 0611/ 1899 373 mitteilen.

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