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Spürhund erschnüffelt illegale Handys

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Handyspürhund Bono.
Handyspürhund Bono. © dpa

10.000 Euro hat die Ausbildung von Spürhund Bono gekostet. Der Belgische Schäferhund erschnüffelt Handys in Gefängnissen in Hessen.

Hessens bislang einziger Handy-Spürhund Bono hat in seinen ersten Monaten im Einsatz bislang drei verbotene Mobiltelefone in Gefängnissen entdeckt. Mit seiner feinen Nase erschnüffelte der Belgische Schäferhund zudem eine eingeschleuste SIM-Karte und zwei Handy-Akkus, wie ein Sprecher des Justizministeriums in Wiesbaden der Deutschen Presse-Agentur dpa sagte. Nach seinen Angaben wurde das auf die speziellen Geruchsstoffe von Handykomponenten abgerichtete Tier seit April dieses Jahres insgesamt 30 Mal in 9 der insgesamt 16 hessischen Justizvollzugsanstalten (JVA) eingesetzt.

Der für 10.000 Euro ausgebildete Hund soll den Beamten dabei helfen, für Gefangene verbotene Mobilfunkgeräte zu finden. Zwischen Januar und August wurden in den Gefängnissen insgesamt 41 Handys sichergestellt. Mit dem Verbot der Geräte wollen die Behörden nach eigenen Angaben verhindern, dass Gefangene etwa in laufende Strafverfahren eingreifen, Fluchtversuche absprechen oder die Sicherheitseinrichtungen fotografieren. (dpa)

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