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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (links) verleiht Volker Bouffier (CDU), hessischer Ministerpräsident, den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland.

Auszeichnung

Volker Bouffier erhält Bundesverdienstkreuz

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) erhält von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Verdienstorden der Bundesrepublik.

Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) ist mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik
ausgezeichnet worden. Die Ehrung erhielt der 66-Jährige am Donnerstag im Schloss Bellevue in Berlin zusammen mit den ehemaligen Länderregierungschefs Hannelore Kraft, Erwin Sellering (beide SPD) sowie Stanislaw Tillich (CDU). Hessens CDU-Fraktion gratulierte Bouffier zu der Auszeichnung: Damit sei er zu einem der bedeutendsten Politiker Deutschlands geworden.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte, alle vier hätten in ihren Ländern „viele Jahre höchste Regierungsverantwortung getragen“. Und als Ministerpräsidenten „haben Sie tagtäglich und ganz unmittelbar erfahren, was die Bürger bewegt und besorgt“. Das Amt „ist eines der wichtigsten in unserer Republik, und es ist eines der anspruchsvollsten, gerade in Zeiten, in denen die Risse in unserer Gesellschaft tiefer werden“.

Alle vier hätten sich immer wieder der öffentlichen Kritik ausgesetzt und den teils heftigen Debatten um die Flüchtlingspolitik gestellt. Ebenso wie viele engagierte Politiker in Ländern und Kommunen hätten sie sich nicht weggeduckt - trotz persönlicher Anfeindung und Beschimpfung. Aber es sei ihnen auch immer wieder gelungen, Mauern zu überwinden und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Der Bundespräsident leitete seine Rede mit der Bemerkung ein: „Irgendjemand in den sozialen Medien wird bestimmt sagen: ,Orden für Landesfürsten, und dann auch noch in einem Schloss - da fehlen nur noch die gepuderten Perücken.' Aber diese Ehrung ist alles andere als ein vordemokratisches Ritual. Denn unsere parlamentarische Demokratie braucht beides: Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren, aber auch Menschen, die bereit sind, in den demokratischen Institutionen politische Verantwortung zu übernehmen und Politik zu ihrem Beruf zu machen.“ (dpa)

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