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Gemeinsam für die hessische CDU unterwegs: Angela Merkel und Volker Bouffier.

Das bringt der Tag

Merkel macht Wahlkampf für Bouffier

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+++ Kanzlerin reist zu zwei Wahlkampfauftritten der Hessen-CDU +++ Opfer der Gesichtsverstümmelung will aussagen +++ Alles, was heute in Hessen wichtig wird, erfahren Sie hier.

Nur noch wenige Tage bis zur Landtagswahl in Hessen – die heiße Phase des Schlussspurts hat begonnen. Nach den jüngsten Umfragen verlieren CDU und SPD stetig weiter an Zustimmung in der hessischen Bevölkerung – die Union etwa ist mittlerweile auf 26 Prozent abgerutscht. Heute bekommt Ministerpräsident Volker Bouffier Unterstützung von Kanzlerin Angela Merkel. Die beiden CDU-Spitzenpolitiker treten bei zwei Veranstaltungen auf: Um 17 Uhr in Kassel und um 19.30 Uhr in Ortenberg im Wetteraukreis. 

Bouffier macht die Dauerquerelen der Union im Bund für das Absacken der CDU in Hessen verantwortlich. Dieser Streit überlagere die Landespolitik. Daher müsse den Wählern verdeutlicht werden, dass es bei dieser Wahl um Hessen gehe.

Für die CDU, insbesondere aber für Angela Merkel, ist die Landtagswahl in Hessen von entscheidender Bedeutung. Im Falle einer derben Klatsche für Bouffier dürften sich wohl auch die Merkel-Kritiker wieder lautstark zu Wort melden. Die Kanzlerin will es daher nicht bei den beiden Wahlkampfauftritten heute belassen: Schon morgen tritt sie erneut mit Bouffier auf, dann in Dieburg und in Fulda.

Wir informieren Sie stets aktuell in unserem Newsticker zu allen neuen Entwicklungen und Ereignissen rund um die Landtagswahl in Hessen. Selbstverständlich erfahren Sie hier auch die aktuellen Umfrageergebnisse.

Opfer der Gesichtsverstümmelung will aussagen

Erstmals will sich das Opfer einer Gesichtsverstümmelung nun in dem Hanauer Revisionsprozess zu Wort melden. Der 20-jährige Flüchtling aus Somalia war durch zahlreiche Messerstiche ins Gesicht schwer verletzt worden, der Mann ist seit der Tat nahezu blind. Im ersten Prozess war das traumatisierte Opfer den Verhandlungen noch gänzlich ferngeblieben.

Im ersten Prozess war der Angeklagte Ende Juni 2017 zu neuneinhalb Jahren Haft wegen versuchten Totschlags und schwerer sowie gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden. Er soll den befreundeten Flüchtling im Oktober 2016 schwer misshandelt haben. Bei einem Streit in einer Wohnung in Schlüchtern im Main-Kinzig-Kreis hatte er laut Anklage mit zwei Messern in den Hals des damals 18-Jährigen gestochen. Danach soll er ihm mit Stichen und Schnitten das Gesicht entstellt haben. Augen und Ohren wurden schwer verletzt. Wegen Rechtsfehlern war das erste Urteil vom Bundesgerichtshof aufgehoben worden.

Mord an Freundin in Regensburg 

Ein aus Wiesbaden stammender Mann soll für den Tod einer 33-jährigen Frau in Regensburg verantwortlich sein. Der Angeklagte habe seine ehemalige Freundin im Januar in deren Wohnung besucht und mit einem Küchenmesser getötet, so die Staatsanwaltschaft. Sie legt dem 32-jährigen Mann Totschlag zur Last und fordert 14 Jahre Haft. Die Verteidigung dagegen hält eine sechsjährige Freiheitsstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge und die Unterbringung in einer Entziehungseinrichtung für angemessen. Das Urteil soll im Laufe des Tages fallen.

Einige Regenwolken im Anmarsch 

Der Tag beginnt zunächst noch sonnig, doch schon bald ziehen dichte Wolkenfelder über Hessen. Sie können einzelne Schauer bringen. Wenn die Wolken durchgezogen sind, wird es wieder etwas freundlicher. Die Temperaturen steigen auf bis zu 16 Grad.  

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