+
Der Trimodalhafen in Frankfurt-Höchst.

Kulturregion Rhein-Main

Die Kulturregion Rhein-Main wächst.

  • schließen

Der Landkreis Darmstadt-Dieburg, die Stadt Lorch am Rhein sowie die Gemeinde Hirzenhain treten der Kulturregion Rhein-Main bei. Fürs neue Jahr plant der Zusammenschluss viele Veranstaltungen und Projekte.

Mit den Themenschwerpunkten Baukultur, moderne Gärten, Kulturerbe und Meinungsfreiheit geht die Kulturregion Frankfurt/Rhein-Main ins neue Jahr. Der Zusammenschluss zur Vernetzung regionaler Kulturangebote mit Sitz in Frankfurt ist in diesem Jahr auf 49 Kommunen angewachsen. Wieder beigetreten ist der Wetteraukreis, der sich zeitweise aus finanziellen Gründen zurückgezogen hatte. Neu dabei sind der Landkreis Darmstadt-Dieburg, die Stadt Lorch am Rhein sowie die Gemeinde Hirzenhain.

„Damit knacken wir die Drei-Millionen-Grenze an Menschen, die wir erreichen“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Will (SPD), der Landrat des Kreises Groß-Gerau, am Mittwoch bei der Jahrespressekonferenz auf der Darmstädter Mathildenhöhe. Für diese habe die Stadt dieser Tage das Dossier zur Bewerbung als Unesco-Welterbestätte auf den Weg nach Paris gebracht, berichtete Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne).

Die Kulturregion sei auf Erfolgskurs und 2019 ein Jahr der kleinen Jubiläen: Gleich mehrere Projekte feiern Geburtstag. Zum zehnten Mal ist gerade die in der Region einmalige Broschüre zu Museen und Sonderausstellungen erschienen, in der 177 Präsentationen in 95 Museen und Ausstellungshäusern präsentiert werden. Das Programm, in dem erstmals unter anderem die Frankfurter Häuser Museum für angewandte Kunst und Museum für Kommunikation vertreten sind sowie die Museen von Butzbach, Oberursel und Alsbach-Hähnlein, ist kostenlos erhältlich.

Das Projekt Garten Rhein-Main feiert dieses Jahr sein 15. Jubiläum und nimmt, angelehnt an 100 Jahre Bauhaus, von April bis Dezember „Moderne Gärten“ mit 600 Veranstaltungen in den Blick.

Das internationale Theaterfestival „Starke Stücke“ für das junge Publikum geht im März bereits zum 25. Mal an den Start. Die Veranstaltungsorte in 19 Kommunen reichen von Rüsselsheim über Frankfurt und Aschaffenburg bis Friedrichsdorf und Darmstadt. Auch hierfür ist gerade das Programm erschienen. Als eines der Highlights gilt die „Route der Industriekultur“ mit mehr als 1000 Orten wie Hafen- und Industrieanlagen über Brücken, Bahnhöfe bis hin zu Technologieparks. Dieses Jahr wird das Angebot ausgeweitet. Die Junior-Ausgabe wird ab Juni bis über Sommer- und Herbstferien Kinder in den Blick nehmen, um außerschulisch und nachhaltig zu arbeiten, sagt Landrat Will.

Erstmals spielen neue Medien eine Rolle: Jugendliche sollen einen Youtube-Kanal erstellen, auf dem sie sich in Videoclips mit alten Kulturtechniken aus der Region beschäftigen. Das Projekt soll im Mai vorgestellt werden.

Infos und Programm: www.krfrm.de

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare