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Ein Sandtigerhai in einer Shark City.

Pfungstadt

Kritik am Hai-Aquarium

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In Pfungstadt soll das Hai-Aquarium "Shark-City" entstehen. Doch nicht alle Bürger sind damit einverstanden. Die Gegner sammeln Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen das Projekt.

Gegen das im Gewerbegebiet Nordwest geplante Hai-Aquarium „Shark-City“ regt sich Widerstand: Eine Gruppe von Bürgern sammelt Unterschriften, um ein Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen. Durch dieses soll der bereits beschlossene Verkauf des städtischen Grundstücks verhindert werden.

Anfang Juni hatte der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig zugestimmt, das Grundstück an die Betreibergesellschaft „Seven Seas Aquarium“ zu verkaufen. Erst danach machten Stadt und Betreibergesellschaft die Pläne publik, das bisher für Sinsheim geplante Aquarium in Pfungstadt realisieren zu wollen.

Die Bürgerinitiative moniert die „Geheimniskrämerei“ um das Vorhaben. „Bei einem Projekt dieser Größenordnung hätten die Bürger vorher informiert werden müssen“, sagt Jochen Bier von der Initiative. Zu den Tierschutzaspekten werde die Initiative von verschiedenen Organisationen wie Shark-Project beraten – Organisationen, die sich bereits in Sinsheim gegen den Bau ausgesprochen hatten.

Die Bürgerinitiative hat nun bis zum 8. August Zeit, die nötigen 1930 Unterschriften für das Bürgerbegehren zu sammeln. „Wir haben einen aktiven Kreis von rund 30 Personen in Pfung-stadt“, sagt Bier, bei der Unterschriftensammlung an der Haustür seien auch Helfer aus anderen Kommunen im Einsatz.

Die Pfungstädter Parteien hatten sich wie Bürgermeister Patrick Koch (SPD) hinter das Projekt gestellt, der Verkauf soll noch in den Sommerferien erfolgen. Neben rund 60 neuen Arbeitsplätzen hat Koch als Argument angeführt, dass durch die erwarteten Gewerbesteuereinnahmen langfristig wieder ein Schwimmbad finanzierbar wäre. Das alte Bad ist seit 2014 geschlossen. som

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