Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die etablierten Parteien konnten sich in Dietzenbach über gute Ergebnisse freuen. Foto: Renate Hoyer
+
Die etablierten Parteien konnten sich in Dietzenbach über gute Ergebnisse freuen.

Dietzenbach

SPD gewinnt in Dietzenbach vier Prozentpunkte dazu

  • Annette Schlegl
    VonAnnette Schlegl
    schließen

Fast im gesamten Kreis Offenbach hat die SPD Stimmen verloren, aber in Dietzenbach hat sie zugelegt. Die Grünen konnten ihre Parlamentssitze verdoppeln, auch die CDU gewann dazu.

Die Dietzenbacher haben den Rechtspopulist:innen bei der Kommunalwahl diesmal eine klare Absage erteilt und den etablierten Parteien den Rücken gestärkt. Die CDU gewinnt zwei Sitze, ist mit 13 Sitzen erneut stärkste Kraft im Stadtparlament. Die Grünen büßten gegenüber dem Trendergebnis vom Sonntagabend (24,9 Prozent) zwar noch etwas ein, ihre Zuwächse sind trotzdem fulminant. Die SPD ist wieder zweitstärkste Kraft, konnte im Gegensatz zu ihrem Abschneiden in Nachbarkommunen sogar noch zulegen. Auch das sah am Sonntagabend anders aus.

Nach Auszählung der Listenkreuze lag die SPD am Sonntagabend noch bei 20,4 Prozent. „Viele von hatten uns die Befürchtung, dass die CDU herausragende Ergebnisse bekommt“, sagt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Ahmed Idrees. Grund: Die WIR-BfD, die bei der Kommunalwahl 2016 noch 11,7 Prozent einfahren konnte, trat diesmal nicht mehr an. „Viele ihrer Anhänger hatten eine konservative Denkweise“, so Idrees. Jetzt blickt er zufrieden auf elf Sitze – einer mehr als bisher. „Unser Anspruch ist es, in der Stadt zu regieren“, sagt er – und kündigt Gespräche mit anderen Fraktionen an.

Idrees sieht das Abschneiden seiner Partei als Zeichen, dass ein Wechsel erwünscht ist – auch im Amt des Bürgermeisters. Der SPD-Kandidat Dieter Lang geht am 28. März gegen den CDU-unterstützten Amtsinhaber Jürgen Rogg in die Stichwahl.

Die Fraktion der Grünen ist mit zehn Parlamentarier:innen nun doppelt so groß. Fraktionsvorsitzende Andrea Wacker-Hempel dankte dem Bürgermeisterkandidaten René Bacher, der mit 28,9 Prozent bei der Wahl zwar unterlag, sich aber „hervorragend verkauft hat“. Auch dank seines Wahlkampfs und seiner Person hätten die Grünen zugelegt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare