1. Startseite
  2. Rhein-Main

Sparen fürs Klima in Rhein-Main

Erstellt:

Von: Thomas Stillbauer

Kommentare

Eine Streuobstwiese in Schwalbach - die Taunusstadt ist auch bei Ökoprofit dabei.
Eine Streuobstwiese in Schwalbach - die Taunusstadt ist auch bei Ökoprofit dabei. © Rolf Oeser

Zwölf Betriebe und Kommunen sind in der neuen Ökoprofit-Runde dabei. Es geht um Nachhaltigkeit, aber auch um Gemeinsamkeit.

Energie sparen, Umwelt schonen und davon profitieren: Die Ziele des seit 15 Jahren bestehenden Ökoprofit-Projekts sind in diesem Jahr aktueller denn je. Zwölf Unternehmen und Kommunen aus der Rhein-Main-Region nehmen an der neuen Runde teil, die gerade begonnen hat.

Wegen der Energiekrise entwickeln sie Sofortmaßnahmen für Einsparungen bei Gas, Heizöl und Strom. Dann auf der Liste: intensive Arbeit an der Umstellung auf erneuerbare Energiequellen, berichten Paul Fay, stellvertretender Leiter des Frankfurter Energiereferats, und Kirsten Schröder-Goga, Abteilungsleiterin Klima, Energie und Nachhaltigkeit des Regionalverbands Frankfurt-Rhein-Main.

Beide eröffneten jüngst die Ökoprofit-Projektrunde 2022. Das Programm hilft Firmen und betrieblichen Einrichtungen beim Einstieg ins Energie-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement auf dem Weg zur Klimaneutralität. Nach dem Intensivkurs unterstützen die teilnehmenden Institutionen einander mitunter auch langfristig im Netzwerk für eine nachhaltigere Wirtschaftsweise.

„Absterbende Bäume und ausgetrocknete Bäche sind eine Mahnung, dass wir uns noch viel stärker der Klimakrise entgegenstellen müssen“, sagte Klimadezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) zur Bedeutung der Runde für den Klimaschutz: „Ich bedanke mich bei allen Unternehmen und Kommunen, die ihre CO2-Emissionen erheblich senken.“

Stellschrauben finden

Nie sei Energie-, Strom- und Kostensparen wichtiger als heute gewesen, sagte Fay zur Begrüßung. „Mit Ökoprofit unterstützen wir Sie dabei, die richtigen Stellschrauben in Ihren Betrieben zu identifizieren und das Umweltmanagement voranzubringen.“ Schröder-Goga freute sich über das Interesse von Kommunen aus dem Gebiet des Regionalverbands. Vier sind diesmal mit Delegationen vertreten. „Der extrem heiße und trockene Sommer zeigt mit voller Wucht, dass wir mitten in der Klimakrise sind“, sagte sie. Ökoprofit-Betriebe übernähmen Verantwortung.

Ökoprofit ist ein Kooperationsprojekt der Stadt Frankfurt, mit dem Regionalverband Frankfurt-Rhein-Main und der örtlichen Wirtschaft, unterstützt von der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main und der Wirtschaftsförderung Frankfurt.

Mit dabei in der Einsteigerrunde 2022: Cairos Development, Deutsche Rentenversicherung Hessen, Ensemble Modern, Fortbildungsakademie Zahnmedizin Hessen, Industrie- und Handelskammer Offenbach, Landeszahnärztekammer Hessen, Magistrate der Städte Nidda, Niddatal und Schwalbach im Taunus, Nord-Micro, Stadtwerke Neu-Isenburg, Verlag C.H. Beck.

Sie haben die Aussicht auf nachhaltigeres Wirtschaften und als „weichen Faktor“ auch auf die Motivation ihrer Belegschaften für den gemeinsamen Klimaschutz. Zum Abschluss der Projektrunde winkt die Auszeichnung „Ökoprofit-Betrieb Frankfurt Rhein-Main“. Info: frankfurt.de/ökoprofit

Auch interessant

Kommentare