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Banken

Sparda-Bank Hessen lässt Girokonto kostenlos

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Sparda-Bank Hessen will auch künftig keine Kontoführungsgebühren verlangen. Trotz Corona-Krise ist sie im Jahr 2020 sogar kräftig gewachsen.

Die Sparda-Bank Hessen will ihr Girokonto weiterhin kostenlos anbieten. Das hat das Kreditinstitut mit Sitz in Frankfurt am Donnerstag angekündigt. Auch Negativzinsen für Privatkunden werde die Sparda-Bank im laufenden Jahr nicht einführen, sagte Vorstandschef Markus Müller bei der Vorstellung der Jahresbilanz. Die dezentrale Beratung vor Ort habe weiterhin Priorität, versicherte er zudem. Die Genossenschaftsbank betrieb vergangenes Jahr 36 Filialen, genauso viele wie im Jahr zuvor.

Trotz Corona-Krise und der weiter anhaltenden Niedrigzinsphase ist das vergangene Jahr für die Sparda-Bank besser gelaufen als die Geschäftsleitung der Genossenschaftsbank dies prognostiziert hatte. Diese zeigte sich denn auch sehr zufrieden mit dem Jahresverlauf.

Sparda-Bank Hessen: Jahresüberschuss ist gesunken

So ist der Jahresüberschuss zwar um mehr als 17 Prozent auf 11,1 Millionen Euro gesunken. Ausgegangen war die Sparda-Bank aber von einem geringeren Wert. Der Zinsüberschuss entwickelte sich nach ihren Angaben trotz schwieriger Rahmenbedingungen positiv. Der Provisionsüberschuss war dagegen rückläufig, obwohl das Fondsgeschäft gut lief. Die Verwaltungskosten stiegen auf 84 Millionen Euro, was die Bank mit gewachsenen Ausgaben für die Regulatorik und temporär gestiegenen IT-Kosten erklärt.

Sparda-Bank Hessen: Zahl der Kunden steigt

Im Krisenjahr ist die Sparda-Bank weiter gewachsen. Die Zahl der Kundinnen und Kunden stieg um etwa 2700 auf nun rund 355 000. Die Kundeneinlagen wuchsen auf 7,17 Milliarden Euro, der Kreditbestand stieg auf 3,05 Milliarden Euro. Die Sparda-Hessen sagte neue Kredite in Höhe von 432 Millionen Euro zu. Die Bilanzsumme überstieg die Marke von acht Milliarden Euro. Sie wuchs nach Zahlen des Instituts um 13,1 Prozent.

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