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Sonne lockt Motorradfahrer in Hessen - viele Unfälle

An den Osterfeiertagen gibt es aber viele Verkehrsunfälle - zwei enden tödlich.

Bei schweren Verkehrsunfällen sind auf Hessens Straßen an den Osterfeiertagen zwei Motorradfahrer ums Leben gekommen. In der Nähe von Frankfurt starb am Samstag ein 66-Jähriger nach einem Unfall auf der Autobahn A3. Im Main-Kinzig-Kreis wurde ein 48 Jahre alter Motorradfahrer von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Zahlreiche weitere Menschen wurden bei anderen Unfällen verletzt, einige davon schwer. Sonnenschein und blauer Himmel hatten zu Ausflügen über die freien Tage eingeladen.

Nach einem Unfall auf der A3 in der Nähe von Frankfurt starb ein Motorradfahrer im Krankenhaus. Der 66-Jährige sei am Samstag auf der linken Fahrspur der A3 in der Nähe von Frankfurt gestürzt, teilte die Polizei mit. Die Ursache war am Montag nicht bekannt. Der Mann wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht, wo er starb.

Bei Biebergemünd (Main-Kinzig-Kreis) wurde ein 48-Jähriger laut Polizei von einem Auto erfasst. Er stürzte, erlitt schwere Verletzungen und starb noch am Unfallort. Der 30 Jahre alte Autofahrer hatte den 48-Jährigen am Freitag beim Abbiegen übersehen. Der Bereich wurde für drei Stunden einseitig gesperrt.

Lebensgefährlich verletzt wurde ein 58 Jahre alter Motorradfahrer bei Gießen: Der Mann sei am Ostersamstag beim Abbiegen mit dem entgegenkommenden Auto einer 41-Jährigen zusammengestoßen, teilte die Polizei mit. Ein Rettungshubschrauber brachte den 58-Jährigen in eine Klinik. Die 41 Jahre alte Frau und ihr siebenjähriges Kind wurden leicht verletzt.

In einer Rechtskurve verlor laut Polizei am Freitag ein 58-Jähriger auf der Landesstraße L3272 zwischen Presberg und Lorch (beide Rheingau-Taunus-Kreis) die Kontrolle über sein Motorrad und prallte gegen eine Leitplanke. Beim Sturz verletzte sich der Mann am Fuß.

Im Hochtaunuskreis kollidierte in einer Kurve ein Motorradfahrer im Gegenverkehr mit einem Auto. Der 49-Jährige erlitt am Freitag schwere Kopfverletzungen, wie die Polizei mitteilte. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Wiesbadener Krankenhaus. Wieso der Mann in der Kurve zwischen Weilrod und Waldems von der Fahrbahn abkam, war zunächst unklar. Die Bundesstraße 275 wurde während der Unfallaufnahme mehr als drei Stunden lang voll gesperrt.

Bei Freiensteinau kam in einer leichten Linkskurve ein 48 Jahre alter Motorradfahrer von der Straße ab und wurde lebensbedrohlich verletzt. Der Mann sei am Freitag mit einem Hubschrauber ins Uniklinikum nach Frankfurt geflogen worden, teilte die Polizei mit. Wie es genau zu dem Unfall im Vogelsbergkreis kam, war zunächst unklar. Die Polizei ging ersten Erkenntnissen zufolge davon aus, dass dem 48-Jährigen entweder ein Fahrfehler unterlaufen ist oder der Mann zu schnell unterwegs war. Am Unfallort habe man eine 15 Meter lange Bremsspur gefunden.

Glimpflicher ging es in Bad Schwalbach (Rheingau-Taunus-Kreis) aus. Ein Motorradfahrer wollte am Freitag freihändig fahren, verlor das Gleichgewicht und kam von der Straße ab. Er prallte gegen einen Blumenkübel und einen Pfosten. Der 22-Jährige wurde leicht verletzt.

Leicht verletzt wurde am Ostersonntag auch ein Motorradfahrer in Frankenthal: Ein 71 Jahre alter Autofahrer übersah den 27-Jährigen beim Ausparken. Auto und Motorrad kollidierten, der Motorradfahrer stürzte. Insgesamt entstand ein Schaden von 12 000 Euro. (dpa)

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