Aeronauten-Werkstatt

Frankfurter Verein „Umwelt-Exploratorium“ nimmt den Kampf mit dem Plastik auf

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Die Frankfurter Einrichtung will mit ihrem Ferienprogramm der Umwelt Gutes tun.

Plastik dominiert sämtliche Lebensbereiche des Menschen, das ist in den Ferien nicht anders als das übrige Jahr über auch. Aber die freie Zeit ist eine ideale Gelegenheit, sich selbst und andere für einen nachhaltigeren Lebensstil in Sachen Kunststoffverbrauch zu sensibilisieren.

Das dachte sich jedenfalls das Team der Aeronauten-Werkstatt bei der Konzeption seines diesjährigen Sommerprogramms für Kinder und Jugendliche. Unter dem Titel „Plastik – Wertschätzung und Alternativen“ begann der gemeinnützige Ableger des Frankfurter Vereins „Umwelt-Exploratorium“ in dieser Woche Workshops und Mitmachangebote für alle Daheimgebliebenen ab fünf Jahren, die zugleich an das städtische Umweltbildungsprogramm „Entdecken, Forschen und Lernen im GrünGürtel“ angegliedert sind.

Bei der Aktion „Museo Aero Solar“ etwa sind die Teilnehmer aufgerufen, ihre zu Hause angefallenen Plastiktüten in die Aeronauten-Werkstatt am Alten Flugplatz in Bonames/Kalbach mitzubringen, um sie kreativ dem „größten fliegenden Museum der Welt“, einem gigantischen Berg aus Plastikmüll, hinzuzufügen.

In einem anderen Workshop experimentiert die Aeronauten-Werkstatt mit alten und neuen Verpackungsmethoden. An den Werktischen sollen recycelbare Bienenwachstücher, Duschseifensäckchen sowie Putzwerkzeuge hergestellt werden, außerdem können die Kinder und Jugendlichen mit einem Plastik-Alternativen-Memory spielen.

Das kostenlose Programm findet am 13./14. Juli jeweils von 11 bis 16 Uhr in der Aeronauten-Werkstatt, Alter Flugplatz, Bonames, statt. Weitere Infos unter www.aeronauten.org.

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