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Toben und Trainieren: In diesem Park geht beides. 

Baden Soden

Ein Park für Jung und Alt

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In Bad Soden-Salmünster laden Spiel- und Trainingsgeräte alle Generationen zum Mitmachen ein.

Wenn es nicht gerade in Strömen regnet, bevölkern Menschen jeden Alters den Kurpark von Bad Soden-Salmünster. Eine der Hauptattraktionen: der Generationenpark. Hier stehen Spielgeräte für Junge neben Trainingsstationen für die Älteren.

2011 wurde der gesamte Kurpark umgestaltet, wurden die Wege neu angelegt – und der Generationenpark gebaut. „Das ist ein richtiges Kleinod, es wird sehr gerne genutzt, junge und alte Menschen kommen dort zusammen“, sagt Bürgermeister Dominik Brasch. Gleich nebenan liegen der Fontänengarten, dessen Wasserspiele zum Toben einladen, und ein Wasser-Barfuß-Parcours, im dem man kneippen oder einfach herumplantschen kann.

Förderung
15.000 Euro an Fördermitteln hat Bad Soden-Salmünster von der Europäischen Union für den Generationenpark bekommen. Insgesamt kostete der 305.000 Euro.

Das Geld kommt aus dem Leader- Programm der EU, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden. 

Ohne die Förderung durch die Europäische Union wäre Bad Soden-Salmünster wohl um eine Attraktion ärmer. Die Investitionen für den Generationenpark hätte die Kurstadt kaum alleine stemmen können, wie Brasch einräumt. Gut 300 000 Euro hat dessen Bau gekostet, 150 000 Euro hat die EU aus ihrem Leader-Programm beigesteuert.

„Für uns als Kur- und Gesundheitsstadt ist es ganz zentral, dass sich die Menschen hier wohlfühlen können“, sagt der Bürgermeister. Sieben Reha-Kliniken gibt es im Ort, der knapp 14 000 Einwohner und mehr als 430 000 Übernachtungen im Jahr zählt. Vom Generationenpark profitierten die eigene Bevölkerung ebenso wie die Gäste. Wo früher vor allem Patienten zu finden waren, seien nun auch häufig junge Familien unterwegs.

Das gesamte Ensemble im Kurpark wird durch die Stadt gepflegt und instand gehalten. Die Arbeiten am Generationenpark fallen laut Brasch dabei nicht ins Gewicht. Nur ein einziges Mal habe eines der Geräte repariert werden müssen, berichtet er.

Bei aller Förderung von Projekten müsse auch klar sein, dass die Folgekosten bei den jeweiligen Kommunen hängenblieben, sagt er. Deshalb sei es wichtig, sich nicht zu überzogenen Investitionen verleiten zu lassen, die am Ende die Stadt überfordern könnten. Beim Generationenpark sei dies nicht der Fall. „Der ist“, sagt Brasch, „alles andere als überdimensioniert“. Sondern einfach nur „klein und schmuck“.

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