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Die Eva-Figur in Eschborn.

Eschborn

Skulpturenachse durch Europa

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Die Skulpturenachse Eschborn soll Ausgangspunkt für eine Skulpturenachse durch Europa sein, schlägt das Volksbildungswerk vor.

Eine Skulpturenachse, die ihren Ausgang in Eschborn nimmt, die Partnerstädte Montgeron in Frankreich, Póvoa de Varzim in Portugal und Zabbar auf Malta mit einbindet und sich am Ende durch ganz Europa zieht, möchte das Eschborner Volksbildungswerk initiieren.

Ausgangspunkt für das Projekt ist das 25-jährige Bestehen der Skulpturenachse Eschborn. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Kunstwerken, die die Stadt im Laufe der Jahre angekauft hat und im öffentlichen Raum präsentiert. „Steine für Eschborn“ von Gisela Weber war das erste Kunstwerk, das auf Anregung des Volksbildungswerkes aufgestellt wurde. Die Künstlerin schuf es 1992 in der verlängerten Brüder-Grimm-Straße. Es folgten die „Drei Säulen“ am Pfingstbrunnenweiher, die 1995 während der Sommerwerkstatt der Villa Luce entstanden sind sowie die Bronzeabgüsse „Begegnung, Adam und Eva“ von Thomas Becker. Seit 1998 zieren sie das Rathausgebäude in Eschborn.

18 Skulpturen hat die Stadt mittlerweile angekauft. Sie sind über das gesamte Stadtgebiet von Eschborn und Niederhöchstadt verteilt – in Form eines Netzes mit verschiedenen Kreuzungspunkten. Manche stehen auf Verkehrskreiseln und ziehen täglich den Blick Tausender Autofahrer auf sich, wie die Skulptur „Phönix“ von Oliver Ritter am Kreisel Elly-Beinhorn-Straße/Katharina-Paulus-Straße oder die Stahlplastik „Fulcrum“ von John Henry am Kreisel Frankfurter Straße/Mergenthalerallee.

Sechs Kunstwerke befinden sind im Skulpturenpark Niederhöchstadt, einer drei Hektar großen Parkanlage am Westerbach, wo im Sommer Kulturveranstaltungen stattfinden und temporäre Ausstellungen die Skulpturenachse ergänzen.

Die drei Partnerstädte mit Eschborn durch eine „Skulpturenachse Europa“ zu verknüpfen, könne auch ein Beitrag zur Völkerverständigung sein und zwischen Menschen und Nationen vermitteln, schreiben die Initiatoren. Die Vorstellung: Auf Informationstafeln vor Ort, im Internet sowie auf Prospekten und Plakaten könnten die Kunstwerke als Dokumente eines grenzenlosen Gedankenaustausches präsentiert werden.

Die Auftaktveranstaltung für das Projekt Skulpturenachse Europa ist am Sonntag, 12. November, 19 Uhr im Eschborn K, Jahnstraße 3.

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