2018, Hessen, Willingen: Teilnehmer der Eröffnungsveranstaltung des neuen "K1"-Sessellift am Köhlerhagen sitzen bei Schneetreiben in ihrem Sessel auf dem Weg zur Bergstation.
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Teilnehmer der Eröffnungsveranstaltung des neuen K1-Sessellift am Köhlerhagen sitzen 2018 bei Schneetreiben in ihrem Sessel auf dem Weg zur Bergstation.

Wintersport

Skigebiete bereiten sich auf Wintersaison vor

Trotz der Ungewissheit durch die Corona-Pandemie bereiten sich die großen hessischen Skigebiete auf die Wintersaison vor. 

Wir sind flexibel und sobald es kalt wird, werden wir den ersten Schnee erzeugen“, sagte der Betriebsleiter der Ski- und Rodelarena Wasserkuppe, Florian Heitmann. Man habe den großen Vorteil, keine Kabinenbahn zu haben, in der man die Fahrgastzahlen begrenzen müsse. Auch im nordhessischen Willingen beginnen die Vorbereitungen.

Heitmann rechnet damit, im Winter normal den Liftbetrieb aufnehmen zu können. „Was mit der Gastronomie passiert, muss man allerdings sehen“, erklärte er. Die Skigebiete hätten bereits Lockdown-Erfahrung, im Frühjahr habe man nach einer Schließung die Lifte erst nach und nach aufmachen können. Mit Besucher-Interesse rechne er auf jeden Fall: „Man ist dabei in der freien Natur, die Leute wollen sich bewegen.“ Ein Vorteil sei auch, dass man vor allem Tagestouristen aus einem Umkreis von 100 bis 150 Kilometern anziehe.

„Die Skigebiete der Wintersport-Arena Sauerland haben beschlossen, gemeinsam an einem Hygienekonzept zu arbeiten, das dann für alle gilt“, sagte Sprecherin Susanne Schulten. Zur Arena gehört auch das nordhessische Wilingen. Es werde an einem Hygienekonzept auf Basis der Erfahrungen des Sommers gearbeitet. Einheitliche Regeln seien nötig, damit diese für die Gäste nachvollziehbar seien. Dabei wollen die Liftbetreiber die Lehren aus dem Hin und Her bei den Corona-Regeln ziehen: „Wir nutzen die Zeit, um an Hygienekonzepten zu arbeiten, die ganz flexibel gehalten werden müssen.“

Wenn es zu einer Wiedereröffnung Anfang Dezember komme, wären die Liftbetreiber mit Sommer- und Winterbetrieb mit einem „blauen Auge davongekommen“, sagte Schulten. Denn wegen des Teil-Lockdowns müssen zwar auch Freizeiteinrichtungen wie die Lifte ab Montag schließen. Das ist aber nur eine Woche vor dem eigentlich geplanten Saisonende des Mountainbike-Parks MTB Zone dort. Und der November gehöre sowieso zu den umsatzschwächsten Monaten. (dpa)

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