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Nach ihm wird in Sinntal ein Platz benannt: Sebastian Rode

Eintracht Frankfurt

Ein eigener Platz für Sebastian Rode

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Eintracht-Profi als Präventionsbotschafter für Respekt in Sinntal - jetzt sogar mit eigenem Platz

Sebastian Rode ist mehr als ein Fußballprofi. Der 28-jährige Südhesse tritt schon seit sieben Jahren als Präventionsbotschafter des Landes Hessen auf – auch in den Jahren, in denen er Eintracht Frankfurt verlassen hatte und für Bayern München und Borussia Dortmund im Einsatz war. 

Bei Jugendlichen wirbt er als Vorbild für gegenseitigen Respekt, Anerkennung und Disziplin, wenn sein Trainingsplan das zulässt. Erstmals in dieser Saison absolvierte er jetzt einen solchen Auftritt und war bei den jungen Leuten vom Don-Bosco-Jugendhilfezentrum im osthessischen Sinntal-Sannerz zu Gast. Deren roter Sportplatz wurde auf gut Hessisch schon immer „Rode-Platz“ genannt – jetzt trägt er diesen Namen in schöner Doppeldeutigkeit auch offiziell. „Ich hatte so viel Glück im Leben, habe immer Unterstützung erfahren und konnte mein Hobby zum Beruf machen“, sagte der Fußballer nach Angaben des hessischen Präventionsrats. 

Sinntal: Rode-Platz heißt jetzt offiziell Rode-Platz

„Nicht alle haben dieses Glück und ich wollte etwas an Jugendliche zurückgeben“, bekräftigte Rode. Mit den Jugendlichen diskutierte Rode über das Europapokalspiel gegen Racing Straßburg, bei dem es nach einem Platzverweis gegen Eintracht-Stürmer Ante Rebic große Aufregung auf dem Rasen und den Rängen gegeben hatte, einschließlich übler Schiedsrichterbeleidigungen. Rode stellte sich auf die Seite des Unparteiischen. „Man muss auch Respekt gegenüber den Schiedsrichtern haben. Die haben keinen leichten Job“, sagte der Fußballspieler. Wichtig sei, in solchen Momenten die Nerven und die Ruhe zu bewahren. Rode ist neben der Schauspielerin Asli Bayram der zweite hessische Präventionsbotschafter. Früher hatte Ex-Eintrachtler Ioannis Amanatidis diese Rolle verkörpert. Vorsitzender des Präventionsrats ist der hessische Generalstaatsanwalt Helmut Fünfsinn, der Rode zu den Jugendlichen nach Sinntal-Sannerz begleitete.

Sebastian Rode war erst vor Kurzem nach Frankfurt zurückgekehrt. Er hat bei der Eintracht einen Vertrag über 5 Jahre unterschrieben. Allerdings war er kurz nach seiner Rückkehr krank geworden. Trotzdem ist wahrscheinlich, dass er seine Karriere bei dem Verein beendet, bei dem er sie begonnen hat. 

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