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Prächtiger Anblick: Silvesterfeuerwerk vor der Frankfurter Skyline.

Silvester in Frankfurt und Rhein-Main

Silvester-Partys in Frankfurt und Rhein-Main

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Was tun an Silvester? Die FR gibt Tipps, wo es in Frankfurt und Rhein-Main am Ende des Jahres so richtig kracht.

Die Frage pirscht sich so unvermeidlich an wie der Jahreswechsel selbst: Was tun an Silvester? Alle Jahre wieder kommt nach dem Christuskind der Partyzwang. Ihm ist kaum zu entgehen. Auch im hintersten Winkel der Republik wird das neue Jahr herbeigeböllert, mit Sekt begossen und mit Fondue bekocht. Neben dem multimedialen Countdown auf sämtlichen Kanälen gibt es „Dinner for One“ in Dauerschleife. Wer von all dem nichts mitkriegen will, muss sich schon in den Keller hocken oder besser gleich in den tiefen Wald. Kann man machen. Man kann aber auch einfach mitfeiern – wobei Eile geboten ist: Viele Silvesterpartys sind längst ausverkauft. Wir geben Tipps, wo es im Rhein-Main-Gebiet so richtig kracht.

Frankfurt

„Beats statt Böller“ heißt es zum Beispiel im Orange Peel, Kaiserstraße 39. Für den „Big Bäng“ beim Silvestertanzen sorgen die DJs Deiz, Holger Menzel, Cream 69 und M. Coldheart ab 23 Uhr mit Musik der 80er und 90er, Soul, Funk, Indie und Hip-Hop. Tickets im Vorverkauf ab 13,90 Euro unter www.orange-peel.de.

In der Batschkapp steht die Silvesterparty unter dem Motto „Alles 90er und andere Ohrwürmer“. Dazu werden hundert Liter Glühwein for free kredenzt, lecker Essen die ganze Nacht durch sowie ein von einem Pyrotechniker gezündetes Feuerwerk draußen vor dem Gebäude in der Gwinnerstraße 5. Los geht’s um 22 Uhr, Tickets kosten im Vorverkauf 15,40 Euro auf https://batschkapp.tickets.de.

Man kann auch ins Theater gehen, etwa zum Freien Schauspiel Ensemble im Titania, Basaltstraße 23. Dort wird um 18 Uhr (Tickets 30 Euro inklusive Begrüßungssekt) und um 21 Uhr (Tickets 45 Euro inklusive Party und Neujahrssekt) die Komödie „Dinner for One – Wie alles begann“ von Volker Heymann aufgeführt. Die späte Vorstellung ist bereits ausverkauft, es gibt aber eine Warteliste. Und die anschließende Silvesterparty lässt sich für 15 Euro auch ohne Reservierung besuchen. Mehr: www.freiesschauspiel.de.

Wer sich „Mit Pauken und Trompeten ins neue Jahr“ stürzen will, sollte um 22 Uhr die Dreikönigskirche, Dreikönigsstraße 32, aufsuchen, wo das Trompetenensemble Quattromba, Heidi Merz an Pauken und Schlagwerk und Andreas Köhs an der Orgel die „Feuerwerksmusik“ („Music for the Royal Fireworks“) von Georg Friedrich Händel ertönen lassen. Tickets kosten 15 Euro, ermäßigt 12 Euro, Reservierung unter www.kirchenmusik-dreikoenig.de. Im Anschluss muss man nur über die Straße huschen und kann ab 0.01 im Dreikönigskeller, Färberstraße 71, weiterfeiern. Oder erst mal am Mainufer das Feuerwerk vor der Skyline bestaunen.

Offenbach und Hanau

„Silvestay“ buchstabiert sich die Jahresendparty im Robert Johnson in Offfenbach, Nordring 131. Für die adäquate Beschallung des Techno-Clubs sorgen ab 23 Uhr Roman Flügel, Interstellar Funk, DJ Brom, Luzi Gehrisch und Kilian Paterson. Snacks und Feuerwerk runden die Sache ab. Wer mittanzen will, zahlt im Vorverkauf 12 Euro und an der Abendkasse 15 Euro.

In Hanau fährt der Culture Club, Vor der Pulvermühle 11, in diesem Jahr gleich drei Varianten auf, um das neue Jahr zu begrüßen: Silvesterbuffet mit Party, Silvestermenü mit Party oder nur die Party. Karten kosten je nach Variante im Vorverkauf 28, 58 oder 99 Euro. Genaueres zu den drei Angeboten auf www.cultureclub-hanau.de.

Darmstadt

Einen „(be)rauschenden Start ins neue Jahr“ verspricht die Centralstation, Im Carree, ab 22 Uhr. Die DJs Leo Yamane und Shamir Liberg liefern den mit „Partybreaks“ den Soundtrack für den Jahreswechsel. Tickets gibt es im Vorverkauf für 21,90 Euro und an der Abendkasse für 25 Euro. Mehr: www.centralstation-darmstadt.de.

Mit Musik für vermutlich jedes Ohr und jedes Alter werden ab 22 Uhr die drei Floors der legendären Goldenen Krone, Schustergasse 18, beschallt. In der Disco steht Crossover auf dem Programm, im Saal wummern Techno & Electro und in der Rockybar die 50er und 60er Jahre. Der Eintritt kostet 8 Euro. Mehr: www.goldene-krone.de.

Wiesbaden und Mainz

Die Party, „die schon wenige Minuten nach dem Gongschlag alle guten Vorsätze für das neue Jahr zunichtemacht“, steigt ab 0.30 Uhr im Kulturzentrum Schlachthof in Wiesbaden, Murnaustraße 1. In der Halle werden Hits aus dem Schlachthof-Universum gespielt, also Indie, Rock’n’Roll, Hip-Hop, Bad Taste, Disko, Beat und Pop. Im Kesselhaus geht es derweil elektronisch zu mit House und Techno. Karten zu 10 Euro gibt es auf www.schlachthof-wiesbaden.de.

Wem die Party im Schlachthof zu alternativ und die Silvesterfeier im Kurhaus Wiesbaden zu pompös ist, der kann über den Rhein ins Nachbarbundesland pilgern. „Mainz feiert Silvester“ heißt es zum Beispiel in der Rheingoldhalle, Rheinstraße 66. Tickets gibt es für 28,50 Euro. Man kann sich auch einfach mit Sektpulle und Thermoskanne ans Rheinufer begeben und das spektakuläre Feuerwerk begucken.

Taunus und Wetterau

Noch spektakulärer dürfte allerdings der Blick auf’s Geböller vom Großen Feldberg im Taunus aus sein – allerdings nur, wenn das Wetter mitspielt. Gegen Kälte, Wind und Nässe hilft ja angemessene Kleidung, wenn aber Nebel um Hessens zweithöchsten Gipfel wabert, sieht man vom Feuerwerk unten im Rhein-Main-Gebiet nichts.

Und wer doch tanzen will und das jenseits der Metropole, kann einen Abstecher nach Friedberg machen. Dort feiert das Central Studio, Schnurgasse 2, das „50. Silvester“. Denn der Kultclub ist seit 1968 als Diskothek konzessioniert, mit 2018 bricht somit das Jubiläumsjahr an.

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