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Die meisten Straßen sind nachts menschenleer, so wie die Berliner Straße in Offenbach.
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Die meisten Straßen sind nachts menschenleer, so wie die Berliner Straße in Offenbach.

Regelungen

Silvester daheim

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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  • Timur Tinç
    Timur Tinç
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Die Stadt Offenbach verlängert die Ausgangssperre. Minimale Lockerungen soll es an Weihnachten geben. Für Südhessen gilt die Warnstufe „Schwarz“.

Immerhin drei Stunden länger. So viel Zeit mehr gewährt die Stadt Offenbach ihren Bürgerinnen und Bürgern an Heiligabend mit ihren Familien. Statt um 21 Uhr gilt am 24. Dezember die Ausgangssperre erst um 0 Uhr. An den beiden Weihnachtsfeiertagen tritt sie ab 22 Uhr in Kraft. Das war es aber auch schon mit den Lockerungen.

Am Sonntag hat die Stadt die ursprünglich bis zum 23. Dezember geltende Ausgangssperre wegen der Coronavirus-Pandemie bis zum 31. Dezember verlängert. Auch an Silvester darf niemand ohne triftigen Grund wie der Berufsausübung oder der medizinischen Versorgung aus dem Haus. Das Böllerverbot gilt ohnehin bundesweit.

Auflagen für die Nächte in Offenbach und zwei Kreisen in Südhessen

In Offenbach liegt die Sieben-Tages-Inzidenz seit dem 26. Oktober über 200. Am Sonntag meldete die Stadt, dass es am Freitag 60 und am Samstag 45 neue Infektionsfälle gab. Die aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 250,2 Fällen auf 100.000 Einwohner:innen. Erst wenn die 200er Marke fünf Tage am Stück unterschritten ist, kann die Ausgangssperre nach den Bestimmungen des Landes aufgehoben werden. Doch selbst wenn die Zahlen nach Heiligabend sinken sollten, wären die Zahlen aufgrund der weniger stattfindenden Tests an den Feiertagen verzerrt, weshalb sich die Stadt entschieden hat, die Ausgangssperre bis mindestens Ende des Jahres aufrechtzuerhalten.

Nächtliche Ausgangssperren gelten von Montag an auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg und an der Bergstraße. In den beiden Kreisen lag die Sieben-Tage-Inzidenz in den vergangenen Tagen nach Angaben des Robert-Koch-Instituts dreimal in Folge über dem Wert von 200 Fällen je 100 000 Einwohner:innen. Damit wurde die Warnstufe „Schwarz“ nach dem hessischen Eskalationskonzept erreicht.

Die Ausgangssperren gelten für die Zeit zwischen 21 Uhr und 5 Uhr. Das Verlassen der eigenen Wohnung ist während dieser Zeit nur aus wichtigen Gründen erlaubt. Im Kreis Darmstadt-Dieburg sind nach Angaben der Kreisverwaltung derzeit mehr als 1000 Menschen akut mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Binnen einer Woche sind im Landkreis 14 Menschen, die mit dem Erreger infiziert waren, verstorben, und es wurden in dieser Zeit mehr als 600 Menschen positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet.

Kreis Bergstraße hebt Sperre auf

Christian Engelhardt (CDU), der Landrat des Kreises Bergstraße, mahnte am Sonntag die Bevölkerung zu Ruhe und Besonnenheit: Er appelliere an alle Menschen des Kreises, „in dieser kritischen Phase der Pandemie ihre Kontakte entsprechend einzuschränken, um einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken“, teilte Engelhardt mit. Im Kreis Bergstraße sind bereits 71 Menschen mit oder an dem Coronavirus gestorben.

Kreis Groß-Gerau hebt Ausgangssperre wieder auf

Der Kreis Groß-Gerau hat gestern seine erst am 18. Dezember verlängerte nächtliche Ausgangssperre für den gesamten Kreis wieder aufgehoben. Die Ausgangssperre gelte im Kreis bereits am Abend nicht mehr, sagte Landrat Thomas Will gestern Mittag nach dem Corona-Briefing. Der Grund: Gestern ist am fünften Tag in Folge im Kreisgebiet die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus unter der Marke von 200 geblieben. In den vergangenen Tagen war für die Zeit zwischen 21 Uhr abends und 5 Uhr morgens der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur aus wichtigen Gründen erlaubt.

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