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Feuerwehrleute sind mit den Löscharbeiten eines Fahrzeuges beschäftigt. Sechs Feuerwehrmänner und ein Polizist sind am Donnerstag bei der Explosion eines Autos in Wiesbaden-Rambach verletzt worden.

Wiesbaden-Rambach

Sieben verletzte Einsatzkräfte nach Explosion

Ein Auto gerät während der Fahrt in Brand, ohne dass es die Fahrerin bemerkt. Erst als andere Autofahrer sie auf die Flammen aufmerksam machen, hält sie und kann sich unverletzt in Sicherheit bringen. Andere haben weniger Glück.

Sechs Feuerwehrmänner und ein Polizist sind am Donnerstag bei einer Explosion in Wiesbaden-Rambach verletzt worden. Sie hatten versucht, zwei brennende Fahrzeuge zu löschen, als es zu einer explosionsartigen Verpuffung von Benzindämpfen kam, sagte ein Polizeisprecher. Ein Auto war während der Fahrt aus noch nicht bekannter Ursache in Brand geraten. Andere Autofahrer hätten die Fahrerin, die das zunächst nicht bemerkte, auf das brennende Fahrzeug aufmerksam gemacht, hieß es weiter.

Als die Frau am Fahrbahnrand hielt und unverletzt aussteigen konnte, dehnte sich das Feuer weiter auf dem Wagen aus und die Flammen griffen auf das zweite, in unmittelbarer Nähe stehende Fahrzeug über. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus verhindern.

Ein Feuerwehrsprecher sagte am Abend, die Einsatzkräfte hätten gerade den Brand gelöscht und seien mit dem Abbau ihrer Gerätschaften beschäftigt gewesen, als es vermutlich durch Benzindämpfe in der Kanalisation zu einer Verpuffung gekommen sei. Die Explosion war so stark, dass Kanaldeckel durch die Luft geschleudert wurden.

Bei der Explosion wurden die Feuerwehrleute und ein Polizist durch die Verpuffung und umherfliegende Glassplitter verletzt und mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Nach Angaben der Feuerwehr handelte es sich lediglich um leichte Verletzungen.

Die Feuerwehr überprüfte in Umkreis des Unfallortes, ob weiterhin Explosionsgefahr bestand. Gegen Abend stand fest, dass kein Risiko mehr bestand. Es sei aber zu einer leichten Geruchsbelästigung gekommen. Die Höhe des Sachschadens ist nach Polizeiangaben noch nicht bekannt. (dpa)

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