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Verkehrsunfall in Hamburg. (Symbolbild)
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Verkehrsunfall in Hamburg. (Symbolbild)

Darmstadt-Dieburg

Sicherheit der Radler erhöhen

  • Jens Joachim
    vonJens Joachim
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Der Vorstand des Allgemeinen Deutscher Fahrrad-Clubs (ADFC) Darmstadt-Dieburg unterstützt die Initiative zum "Radentscheid".

Der Vorstand des Allgemeinen Deutscher Fahrrad-Clubs (ADFC) Darmstadt-Dieburg hat der Initiative „Radentscheid Darmstadt“ umfassende Unterstützung zugesagt. Schon Anfang Februar hatten sich die Vereinsmitglieder für eine finanzielle Unterstützung der Initiative ausgesprochen, die seit Anfang Februar Unterschriften für ein Bürgerbegehren sammelt.

Die Initiatoren wollen sieben verkehrspolitische Ziele durchsetzen, um die Sicherheit für alle Radler zu erhöhen. Jährlich soll die Stadt hierfür 2,6 Millionen Euro bereitstellen. Die Forderungen entsprechen laut einer Mitteilung von Sprecher Thomas Grän den Positionen, für die sich der ADFC schon seit Jahrzehnten einsetze. Daher habe der Vorstand beschlossen, die Initiative „mit Personal und aktiver Öffentlichkeitsarbeit zu stärken“. 

Kritik an Streckenführung 

Die Radverkehrsförderung der vergangenen Jahre lasse in Darmstadt viele Wünsche offen, moniert Grän. Auch der ADFC beanstande das geringe Tempo bei der Förderung und dem Bau von Radwegen. Zudem orientiere sich die Stadt bei der Planung oft nicht am Stand der Technik. Die Sicherheit von Radlern und Fußgängern werde „häufig unzureichend berücksichtigt“. Und der Bau der geplanten Fahrradstraßen hinke Jahre hinter dem Zeitplan her.

Als „ausgesprochen schwierig“ bewertet Grän auch die Kommunikation mit der Stadt. Seit der Einstellung des „Runden Tischs Radverkehr“ Ende 2015 arbeite die Kommune nicht mehr mit den Interessenverbänden zusammen. Irritiert habe den ADFC-Vorstand auch, dass die Planung des Radschnellweges von Frankfurt nach Darmstadt „ohne jede Diskussion mit Bürgern und Fachverbänden erfolgt“ sei.

Eine Streckenführung, die im weiten Bogen an der Innenstadt vorbei zum Hauptbahnhof führe, nutze dem Radverkehr wenig. Der ADFC-Vorstand setzt darauf, dass mit dem angestrebten Bürgerentscheid Politik und Verwaltung „der direkte Auftrag erteilt wird, den notwendigen Kurswechsel bei der Mobilitätsentwicklung zu beschließen und umzusetzen“. Der „konzeptlose Stillstand“ in Darmstadt müsse ein Ende haben, meint Grän.   

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