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Sechs Hektar Wald verbrannt

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Hochtaunus Feuerwehr meldet 4 Verletzte

Es war einer der "wassermassivsten Einsätze der vergangenen Jahre", so Christoph Schwarzer, Sprecher der Königsteiner Feuerwehr, einen Tag nach dem Brand unterhalb des Fuchstanzes. Am Ende waren es knapp sechs Hektar Wald, die verbrannt sind.

Mehr als 250 Einsatzkräfte aus der Umgebung kämpften bis 22 Uhr auf steilem Gelände gegen die Flammen. Der Polizeihubschrauber ließ zehn Mal Wasser regnen - an die 3000 Liter pro Minute, schätzt Schwarzer. Damit der Hochbehälter aus Königstein nicht komplett leer wurde, nahmen die Brandbekämpfer von 17 Uhr an Wasser aus Oberursel.

Einsatzleiter Heiko Martens, Stadtbrandinspektor von Königstein, habe "einen super Job gemacht", so Schwarzer. Die Helfer seien kräftemäßig "ans Maximum gegangen", so dass sie öfter ausgetauscht werden mussten. Vier verletzten sich, zwei kamen ins Krankenhaus.

Gestern war die Feuerwehr erneut zur Nachschau an der Brandstelle. Wegen der Brandursache werde in alle Richtungen ermittelt, so Schwarzer, der erinnert: Offenes Feuer, auch Rauchen, ist im Wald grundsätzlich verboten. "Und wer jemanden sieht, sollte Zivilcourage beweisen und diesen freundlich ansprechen - die Gefahr eines Feuers ist einfach zu groß." Umso mehr in diesen trockenen Zeiten. ahi

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