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Broschüre zur Schwangerschaftsberatung vom Bundesministerium für Familie, Frauen und Jugend.   

Schwangerschafts-Beratung

Hessen: Schwangere häufig in finanziellen Schwierigkeiten

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Viele Frauen suchen Beratungsstellen der Caritas wegen Geld- und Wohnungsnot auf. Dort gibt es auch finanzielle Hilfe.

Schwangere, die eine der Beratungsstellen der Caritas aufsuchen, befinden sich häufig in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen. Fast 80 Prozent der Frauen nannten ihre finanzielle Situation als einen Anlass zur Beratung.

Das geht aus der Statistik der katholischen Schwangerschaftsberatung des Caritasverbands im Bistum Mainz hervor. Demnach wurden vergangenes Jahr im hessischen Teil des Bistums mehr als 2700 Frauen beraten.

Als eine der größten Sorgen hätten die Frauen das Finden einer bezahlbaren Wohnung genannt. Häufig müssten sie in zu kleinen und schlecht ausgestatteten Wohnungen bleiben. Gerade für Frauen ohne dauerhaftes Bleiberecht sei dies ein häufiges Problem. Zugespitzt habe sich die Situation vor allem in Städten wie Offenbach und Rüsselsheim, aber auch im Landkreis Offenbach und den Kreisen Bergstraße und Darmstadt-Dieburg.

Rund 1700 Anträge auf finanzielle Unterstützung wurden gestellt, knapp eine Million Euro Hilfen ausgeschüttet. Das Geld stammt aus der Bundesstiftung „Mutter und Kind“ sowie dem kirchlichen und bischöflichen Hilfsfonds.

Im hessischen Teil des Bistums gibt es elf Beratungsstellen. Das durchschnittliche Alter der Frauen lag bei 28 Jahren. Die meisten von ihnen lebten in einer Paarbeziehung, in etwa jede fünfte hatte keinen Partner. 2017 wurden knapp 2900 Schwangere beraten, etwa 150 mehr als im vergangenen Jahr.

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