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Die Wasserkuppe 2012.

Wetter

Schwache Saison für Liftbetreiber

Das graue Winterwetter mit Schnee und Schneeregen bleibt Hessen vorerst erhalten.

Am Donnerstag ist es anfangs noch wechselnd bewölkt mit vereinzelten Schneeschauern, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mitteilte. Im Tagesverlauf erwarten die Meteorologen flächigen Niederschlag, nur in tiefsten Lagen anfangs als Regen oder Schneeregen, sonst durchweg Schnee mit entsprechender Glätte. Zum Abend sollen die Niederschläge auch in tiefen Lagen meist in Schnee übergehen. Die Höchsttemperaturen liegen bei 3 bis 6, in den Hochlagen 0 bis 3 Grad.

Den größeren Skigebieten hilft der Neuschnee aber nicht viel weiter. Auf der Wasserkuppe in der Rhön ist Wintersport - egal ob, Skifahren oder Rodeln - nicht möglich. Am Mittwoch seien nur zwei Zentimeter Neuschnee auf Hessens höchstem Berg gefallen. Die Saison sei ein einziges „Auf und Ab“, wie Betriebsleiter Florian Heitmann sagte. Das Winterwetter sei nicht konstant genug. Auch die Bedingungen für die Beschneiung mit Kunstschnee seien nicht gut. Schlepplift-Betrieb war bislang nur an 22 Tagen möglich.

Etwas besser ist die Lage im nordhessischen Willingen, Hessens größtem Skigebiet. Derzeit seien fünf Lifte und drei Pisten geöffnet. „Skifahren ist möglich“, sagte Skigebietssprecher Jörg Wilke, aber die Schneedecke sei mit rund zehn Zentimetern recht dünn. Bislang wurden in Willingen 37 Skitage gezählt. In der Vorsaison waren es 85 Tage. In dieser Saison sei es ein schwacher Winter. Bisher seien an keinem Tag der Saison alle Lifte offen gewesen. (dpa)

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