Kultusministerium

Schulleitungen in Hessen dürfen Schüler und Lehrer nach Hause schicken

  • schließen

Das Kultusministerium informiert zum Umgang mit dem Coronavirus. Vor allem aber verweist es auf die Zuständigkeit der Gesundheitsämter. Was mit dem Abitur ist, ist noch ungeklärt.

Das hessische Kultusministerium hat am Dienstag an alle staatlichen Schulen im Land ein fünfseitiges Informationsschreiben zum Umgang mit dem Coronavirus verschickt. Viele Schulen haben dieses an die Eltern weitergeleitet.

Die Schulen werden darin zu besonderer Hygiene angehalten. Das Ministerium fordert die Schulleitungen zudem auf, bei neuen Schülerinnen oder Schülern, die aus Risikogebieten stammen, die Gesundheitsämter einzuschalten.

Vor allem verweist das Ministerium darauf, dass die Schulleitungen und die örtlich zuständigen Gesundheitsämter einzelne Schülerinnen und Schüler vom Unterricht ausschließen können, wenn dies geboten scheint. Lehrkräften oder anderen an der Schule Tätigen kann bei dem Verdacht auf eine Infektion oder eine Erkrankung ein Beschäftigungsverbot erteilt werden. Im Extremfall könnten die Ämter Schulen auch schließen.

Die Entscheidung darüber, ob geplante Klassenfahrten stattfinden sollen oder nicht, liege bei der Schulleitung. Nicht geklärt ist, wie bei den anstehenden Abiturprüfungen mit möglichen Erkrankungen, Verdachtsfällen oder Quarantäne umgegangen werden soll. Das Ministerium hat dazu Informationen noch für diese Woche angekündigt.

Viele Schulen sind zurzeit dabei, Notfallpläne zu erarbeiten, wie der Unterricht auch beim Ausschluss einzelner Schüler oder der Schließung der gesamten Schule fortgeführt werden kann. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare